MAGIX - die Wundentüte
Freitag, 29. Oktober 2010

MAGIX ist eine Wundertüte und eine Wundentüte zugleich:

Die Wunder bei MAGIX erlebt man fast täglich, und zwar meist in einem negativen Sinne.
Daraus ergeben sich dann die Wunden, die vor allem der Lebenszeit durch deren Vergeudung geschlagen werden.

Was mit MAGIX zusammenhängt, scheint irgendwie niemals "normal" zu sein und den Erwartungen aus langer Lebenserfahrung nicht zu entsprechen. "Respekt vor dem Kunden" (vor der "fütternden Hand") scheint man nie gelernt zu haben. Nach zahlreichen Beobachtungen scheint es so zu sein, dass man die Kunden behandelt wie den letzten Dreck.

Direkten Kontakt zwischen Vertriebs- und Entwicklungsverantwortlichen scheint man zu scheuen wie die Pest. MAGIX igelt sich ein. Da werden irgendwelche anonymen Figuren vorgeschickt, die sich an einem "privaten" Benutzerforum tummeln und die MAGIX-Fähnchen schwenken. Echte Programmfehler werden in der Regel erst einmal ignoriert, dann abgewiegelt und erst wenn es nicht mehr anders geht anerkannt. Dann soll man den "Support" bemühen.

Das alles könnte man noch hinnehmen, wenn nicht die Qualität insbesondere der Videoschnittprogramme geradezu abenteuerlichen Launen unterworfen wären. Mal klappt etwas nicht, wird repariert, und in einer neuen Version klappt es dann wieder nicht. Eine Lichtgestallt im düsteren Sinne stellt das Takes-Problem dar. Zwar scheint es in der 17er Version gelöst, doch der Gedanke, es auch noch für die 16er Version durch einen Patch zu beheben, scheint für MAGIX undenkbar. Sollen die Leute doch die neue Version kaufen...

 

Die teuerste Version -  Video deluxe 17 Premium - gab es jetzt als Downloadversion beim Mediamarkt für 29 (neunundzwanzig!) Euro.

Wer zuschlug und nun glaubte, ein Geschäft gemacht zu haben, konnte erleben, welche Torturen auferlegt werden, wenn man sich bei MAGIX auf eine Download-Version einlässt:

Der blanke Wahnsinn.

Beim Mediamarkt gab es nur einen Installer, der sozusagen nur ein Skelett von Video deluxe 17 Premium zur Welt brachte.

Aus Video deluxe heraus mussten dann wesentliche Teile des Programms und die Zusätze (mehr als zwei Gigabyte) über "Gratisdownload" nach und nach über das Netz gezogen werden. Dabei klinkte sich der Server von MAGIX nicht selten einfach aus. Hatte man es geschafft und die Installation eines Moduls vornehmen lassen, löschte sich die Installationsroutine selbst wieder von der Festplatte. 

Bei etwa notwendiger Neuinstallation also die ganze Download-Tortur von Neuem durchstehen...?

Noch schöner jedoch:

Für einen Aufpreis von 10 Euro konnte man sich von Mediamarkt eine "Sicherheitskopie" zuschicken lassen. Na, das war doch mal was, dann hätte man ja im Notfall alles zur Hand.
Was es jedoch für die zehn Euro gab, was nur eine CD mit dem kleinen Installer-Modul, das man ja bereits heruntergeladen und benutzt hatte. Also nichts von dem, was man erwarten durfte. Reine Augenwischerei.

Und als das Programm von der CD gestartet wurde, erwies es sich als völlig untauglich: Es lief weder unter Windows Vista oder Windows 7 noch unter deren DOS:

http://www.youtube.com/watch?v=p_eaM4Hi1a0 

Einfach lächerlich, aber eben entsprechend dem, was man im Zusammenhang mit MAGIX erwarten darf, nämlich dass etwas zunächst einmal nicht funktioniert.

 

An dem Tage, an dem Video deluxe 17 auf die Menschheit losgelassen wurde, gab es bereits eine riesigen Patch.
Das war mal was Neues  in der Wundertüte... 

Kein Wunder, wenn sich ein MAGIX-Insider mir gegenüber Luft machte: Im Consumerbereich seien MAGIX-Programme "ein Haufen Perlen in einem Haufen Scheisse".

Vielleicht haben wir es mit etwas zu tun, das Microsofts scheidender Softwarearchitekt Ray Ozzie in seinem Blog skizzierte.
GOLEM berichtete darüber ( http://www.golem.de/1010/78890.html ): "Ozzie warnt davor zu glauben, dass die Komplexität dafür sorge, dass ein System auf Dauer bestehen könne. Es sei nicht möglich, immer neue Funktionen in neuen Schichten auf einem komplexen Kern zu bauen. Irgendwann werde eine Grenze erreicht."
Video deluxe ist längst über das Ende der Fahnenstange gestiegen und hängt jetzt "in der Luft". Da blickt keiner mehr durch.

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That's MAGIX
Mittwoch, 11. August 2010

Eben hatte ich mit Mühe und Sorgfalt einen neuen Blog geschrieben.

Ich war eingeloggt, sah meinen Nick und die Formatierungsleiste und schrieb einen ausführlichen Beitrag.

Unter Beachtung aller Sorgfalt fügte ich dann noch Stichworte hinzu und klickte besonnen auf "Speichern".

 

Wo landete ich danach?

Auf der Startseite, wo ich mich wieder einloggen konnte.

(Der "Zurück"-Button brachte nichts...)

Meine Arbeit war vernichtet.

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Nachtrag:

Mit diesem Eintrag bin ich in gleicher Weise verfahren und sehe jetzt:

 

Information
Der Eintrag wurde gespeichert

 

 Aber meine vorherige Arbeit ist und bleibt vernichtet.

Deshalb:

That's MAGIX.

(Man kennt das ja auch vom Videoschnitt her...)

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Unheilbare kaempfen weiter um ihre 'Qualitaets'-Potenz
Montag, 2. Februar 2009

Es ist schon lustig:

Privatleute kämpfen verbissen darum, ihre bewegten Bilderchen mit einer höchstmöglichen "Qualität" auf ihre TV-Flachmänner zu bekommen.

Was haben sie davon?

Ergötzen sie sich an ihrer "Potenz", eine derartige "Qualität" mit ihren AVCHD-Camcordern einfangen zu können? Dass die "Macht" mit ihnen ist, solches zu schaffen? Wer lohnt es ihnen? Kniet die Oma vor ihnen und betet sie an, weil ihre Enkel so tolle Sachen vollbringen und eine solche "Qualität" herbei zaubern können?

 

 

Freut sich etwa die Gattin darüber, dass ihr Mann solche wundervolle "Qualität" anbieten kann und dafür ungeheuer viel Lebenszeit am PC verschwendet? Hätte sie ihn lieber bei sich im warmen Bettchen als nächtens vor dem Computer hockend und mit den Tücken des Videoschnitts kämpfend? Denn der AVCHD-Videoschnitt im Konsumentenbereich ist eine Tortur, eine Höllenqual für jeden, der flüssigen Schnitt von DV-AVI- oder MPEG2-Material gewohnt ist.

 

 

Und was ist dran an der "Qualität"? - Woher kommt sie? Kommt sie immer noch zumeist aus Camcordern, welche die "Qualität "nur herbei rechnen?

Siehe dazu hier (auf die Anmerkungen am Schluß achten) und hier.

So ist es.

 

Ach ja, und dann noch eine Frage:

Wird man - wenn man kein japanischer Winzling ist - mit einem solchen "Spielzeug" überhaupt noch fertig?

 

 

Und wäre es da nicht besser, wenn Panasonic die "Camcorder-Pistole" wieder aufleben ließe? Die könnte man dann wenigstens in einer kleinen Gürteltasche mit sich herum tragen.

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Long Time No See
Donnerstag, 4. Dezember 2008

Tja, lange nichts mehr ge'blog'gt.

Der Grund: War ge'block't durch allerhand Clinches mit Video deluxe 15 Plus und Video Pro X. Diese beiden Programme haben in vielen Stunden nicht nur mir die letzten Nerven geraubt.

 

Es war schon abenteuerlich, was MAGIX diesmal in die Freiheit entließ. Die alte Schiene der Videoschnittprogramme wurde verlassen, und auf der neuen Schiene - auch verdeutlicht durch eine andere Zählweise für die Versionen - sollte eine völlig umgekrempelte Software auch die Möglichkeiten für den Videoschnitt umkrempeln. Das gelang dann auch, aber auf etwas lästige Art und Weise: Nie zuvor hatte es von MAGIX für den Videoschnitt eine Programmversion gegeben, die so sehr mit Fehlern (bis hin zur Unbrauchbarkeit) gespickt war.

 

Es war schon abenteuerlich, was dann folgte. MAGIX lieferte in kurzen Abständen zwei Patches, die aber wesentliche Probleme nicht aus der welt schafften. Das tollste Problem: Der Speicher des Rechners für den Lauf von Video deluxe 15 Plus konnte voll werden und das Programm zu einer Fehlermeldung veranlassen, selbst wenn man mit dem Programm absolut nichts tat (wurde auch für Video Pro X, der Profiversion, berichtet). Man brauchte nur dasitzen und warten, bis die Fehlermeldung kam und das Programm beendet werden mußte. Interessant auch: Wenn eine erfolgreich abgeschlossene Operation mit anderen Daten wiederholt werden sollte, kam es ebenfalls zu dem Fehler. So auch bei einer Panorama-Erstellung (Fehler auf diversen Rechnern in gleicher Weise erlebt). Es war schon abenteuerlich, was am MAGIX-Webboard zu dem Problem gemutmaßt wurde. In fast masochistischer Weise wird immer wieder auch versucht, den Fehler beim Anwender und/oder dessen System zu vermuten... - selbst dann, wenn es sich eindeutig nur um einen Fehler im Anwenderprogramm handeln kann.

 

So ist das halt oft: Wenn man von einer Kugel getroffen wird, ist man in der Meinung mancher Menschen selbst schuld. Warum mußte man sich auch ausgerechnet dort aufhalten, wo die Kugel ihre Bahn zog? - Ja, warum? Warum arbeitet man mit einem Programm, dessen Fehlerhaftigkeit einem die letzten Nerven raubt?

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Panasonics Super-AVCHD eiert weiter
Dienstag, 22. Juli 2008

ACHTUNG! - NEU! - NACHTRAG!

WICHTIGE ANMERKUNG am Schluß!


Es ist kaum zu glauben: Während andere Hersteller ihre AVCHD-Camcorder stolz mit einem Chip vorstellen, der wirklich "FullHD" (1.920 x 1.080 Pixel) beherrscht, kommt Panasonic laut tönend wieder mit einer "Video-Rechenmaschine" daher.

Schon vor längerer Zeit habe ich unter "Camcorder - nur teure Rechenkünstler"  dargelegt, wie Panasonic "mogelt". Da werden Chips benutzt mit einer Auflösung, die gerade mal für das normale SD-Format (DV-AVI und DVD) voll reicht. Aus der vergleichsweise mickerigen Auflösung werden dann Bilder auf 1920x1080 hochgerechnet und aufgezeichnet.

Man erhält also als Ergebnis ein "künstlich erzeugtes" Bild. Aus jetzt 3 mal 610.000 (3x61k) Pixeln werden nun 3 mal 520.000 (3x52k) Pixel "effektiv" genutzt. Das sollte man sich (wieder einmal) merken, wenn man sich fragt, wie der FullHD-Camcorder auf 1.920 x 1.080 für High Definition-TV kommen will. FullHD sind eben 1920x1080 = 2.073.600 Pixel. Die muß der "FullHD"-Camcorder aus den "effektiven" Pixeln herausholen. Das bedeutet in diesem Fall: Der Camcorder muß die fehlenden Pixel errechnen.

 

Damit aber nicht genug: Anhand einer Grafik hatte ich dargelegt, wie ärmlich und erbärmlich die Panasonic-SD-Camcorder ausgestattet waren. Man hatte ein miniDV-Laufwerk und den Sucher weggelassen und den Video-Datenstrom auf eine SD-Karte umgelenkt. Sicherlich vom Produktions- und Kostenaufwand eine Ersparnis. Sogar einen Zubehörschuh hatte man weggelassen.

 

 

Aber der Verkaufspreis! - Der war gewaltig hochgeschraubt worden.

 

Jetzt geht es in diesem Sinne weiter. Der CCD-Chip wurde gegen einen "3MOS"-Chip ausgewechselt. Dabei handelt es sich um einen CMOS-Chip, der allerdings jetzt etwas größer und daher für Schwachlichtaufnahmen besser geeignet ist. Das ist ein wesentlicher Sprung nach vorn. Doch die tatsächliche Auflösung gegenüber der errechneten späteren Auflösung ist weiterhin dürftig.

 

Besser geworden sind auch weitere Details:
Der Fokussierring ist wieder da. Die manuelle Scharfeinstellung über den Joystick war bei den Vorgängermodellen ein Witz und eine gewisse Qual.

Es gibt wieder einen Zubehörschuh, so dass man sich den Behelf etwa mit einer Bltzschiene nun sparen kann.

Vor allem aber besitzen die neuen Modell HDC-SD100 und HDC-HS100 wieder einen Sucher.

 

 

Panasonic behaupt, dass die "Crystal Engine" und vor allem die optische Bildstabilisierung O.I.S. wesentlich verbessert wurden.

 

Hinterfragen wir diese Features einmal:

Die "Crystal Engine" besorgt die Bildverbesserungen, die zum Beispiel bei ungünstigen Lichtverhältnissen das Bild gefälliger erscheinen lassen. Weil dabei zum Teil eine ganz erhebliche analytische und modifizierende Arbeit geleistet werden muß, findet man hier auch den Grund, warum Panasonic diese Arbeit für nur 520.000 "effektive" Pixel leisten läßt und nicht etwa für rund zwei Millionen Pixel. Bei zwei Millionen Pixeln wäre der rechnerische Aufwand wegen wesentlich höherer Datenmengen derart hoch, dass die LSI-Bausteine bei dem gegebenen Prozessortakt ihn nicht bewältigen könnten. Deshalb findet also die "Bildverbesserung" bei der relativ geringen Auflösung stett, ehe die einzelnen Bilder dann "rechnerisch" und "künstlich" aufgeblasen und im 1920x1080-Bildformat gespeichert werden (SD-Karte oder HDD).

Die optische Bildstabilisierung O.I.S. - manchmal auch "O.I.S. plus" genannt - soll jetzt wesentlich besser arbeiten und größere Auslenkungen etwa bei zittrigen Händen erkennen und kompensieren können. Vorteilhaft insbesondere auch bei Tele-Aufnahmen.
Bis jetzt war die angeblich so hervorragende Arbeit der optischen Bildstabilisierung von Panasonic eher dürftig, z.B. verglichen mit der elektronischen Stabilisierung Super SteadyShot von SONY. (Übrigens: Sieht man auf dieser Seite bei Panasonic genau hin, erlebt man das indirekte Eingeständnis, das O.I.S. bis jetzt nur mangelhaft arbeiten und nicht halten konnte, was man sich davon versprach. Die Bilder wurden unnötig unscharf, was hier belegt ist.)

 

Das Fehlen eines optischen (des weggelassenen) Suchers half mit, trotz Stabilisierung Unruhe in die Aufnahmen zu bringen. Denn den Camcorder freihändig am Gehäuse und am Display festzuhalten, um das Motiv anzuvisieren und auf dem Display zu verfolgen, bringt schon durch den natürlichen Tremor in Verbindung mit dem geringen (nicht ausgleichenden) Gewicht des Camcorders Unruhe in das Bild.

Das weiß und erlebt jeder. Aber fast jeder lügt sich in die Tasche, indem er diese Tatsache leugnet. Natürlich weiß das auch Panasonic. Man hatte gute Gründe, den Sucher wieder zu "spendieren". Denn das feste Halten des Camcorders mit beiden Händen und die Abstüzung am Kopf (am besten mit dem Akku am Wangenknochen) führt zu einer wesentlich ruhigeren Haltung und beim Video zu wesentlich weniger Unruhe, die kompensiert werden muß.

 

Von fast allen Erwerbern der Vormodelle war der Zubehörschuh schmerzlich vermißt worden. Vor allem von jenen Anwendern, die eine moderne und mit LEDs bestückte Leuchte anbringen wollten. Dass Pansonic je auf die Idee kam, den Zubehörschuh wegzulassen, zeugt für sich allein genommen schon von ärmlicher Gesinnung bei den Konstrukteuren. Nun führt Panasonic ihn (auf etwas unhandliche Weise) wieder ein.

 

Aufschlußreich erscheint, dass in allen auszumachen gewesenen Presseerklärungen die dürftige effektive Pixel-Ausstattung der Sensoren verschwiegen wird. Man spricht von "neuen Full HD 3MOS"-Camcordern und legt dar: "Sowohl der HDC-SD100 als auch der HDC-HS100 nehmen im AVCHD-Format in Full HD-Qualität mit 1.920 x 1.080 Pixel auf." Das heißt: Es wird drumherum geredet, denn "aufgenommen" wird in 1920 x 1080, aber erst auf der Karte oder auf der Festplatte, nicht bereits mit den Sensoren. (Zu dem Schweigen hinsichtlich der Auflösung ließ sich jemand anderer in seinem Blog aus: HIER. Und woanders (hier): "However, Panasonic did not indicate the resolution of the chips; it’s likely relatively low, as most three-chip solutions tend to be." - VIDEO AKTIV dagegen schreibt ganz offen: "Jedenfalls soll die Schwachlicht-Empfindlichkeit deutlich verbessert sein obwohl die 3 Chips nur 1/6-Zoll messen aber auch nur 610.000 Pixel pro Chip aufweisen.")

 

Auf einer japanischen Webseite von Panasonic ließen sich schließlich ganz offiziell die wirklichen Daten finden. Da ging es dann über zahlreiche weitere Seiten recht bunt und animiert zu, um die neuen Errungenschaften zu loben und deren Details hervorzuheben.

 

Quelle: http://panasonic.jp/dvc/hs100/3mos.html

 

Das ist ja nichts Böses. Im Gegenteil: Für reine Amateure und Gelegenheitsfilmer kann es garnicht genug Automatiken geben, die das Filmen erleichtern und zu besseren Ergebnissen führen können. Einfach draufhalten, Auslöser drücken, keine Ahnung haben und auch nicht großartig nachdenken - aber trotzdem einigermaßen ordentliche Ergebnisse erhalten.

Warum nicht?

Panasonic behauptet: "Die weltweit erste iA-Funktion für Camcorder aktiviert automatisch verschiedene Aufnahmefunktionen auf einmal. Hierzu zählen OIS plus gegen Verwacklungen, die Gesichtserkennung und die Intelligente Kontrastkontrolle. Ebenfalls mit im Boot ist die Intelligente Motivprogrammwahl, welche Aufnahmebedingungen ermittelt und automatisch den Szene-Modus auswählt, der optimale Ergebnisse verspricht. Die Intelligente Motivprogrammwahl erkennt Landschaftsaufnahmen, Portraits, Außen- wie Innenaufnahmen bei geringer Beleuchtung und Szenen mit extremen Helligkeitsunterschieden und stellt sich selbständig darauf ein." Dafür werden auf den japanischen Internet-Seiten auch überzeugende Beispiele vorgezeigt. Gar nicht so übel.

Bei so vielen "Nachbesserungen" oder Verhütungen kritischer Bildinhalte wird wiederum klar, dass diese Manipulationen des aufgenommenen Bildes kaum in einer Auflösung von 1.920 x 1.080 (2.073.600) Pixeln stattfinden können. So etwas würde jede (auch von den Kosten her) vertretbare Technik in einem Consumer-Camcorder maßlos überfordern.

 

Bleibt der zur Zeit noch sehr neuralgische Punkt "Videoschnitt".

AVCHD-Material zu schneiden ist ein heikles Kapitel für sich. Panasonic liefert mit den Camcordern die "Editiersoftware HD Writer 2.6, die eine Nachbearbeitung der HD-Videosequenzen – ganz gleich, ob sie auf SDHC/SD Karte oder Festplatte aufgenommen wurden – leicht macht". Das zu glauben fällt schwer. Denn nirgends ist auch die Rede davon, dass man schon einen der stärksten und bestausgestatteten Personal Computer haben muß, um mit den anfallenden Datenmengen fertig zu werden. Ob Panasonic da nur leichtfertig den üblichen Werbeschaum geschlagen hat, wird man ja ab Septemver 2008 sehen, wenn die neuen Modelle in Deutschland auf den Markt gekommen sein werden. Nicht ohne Hintergedanken bietet Panasonic auch die Möglichkeit, das aufgenommene Material als normales MPEG2 verarbeiten zu können.

 

Die genannten Systemvoraussetzungen muten etwas abenteuerlich an:

CPU 
Pentium® Ⅲ 1.0GHz ~ Pentium® 4 HT 2.8GHz 
Pentium® 4 HT 3 GHz ~ Pentium(R) D 2.8GHz 
Pentium® D 3.0GHz
Pentium® D 3.2GHz (Core™ 2 Duo 2.16GHz)

Wirklicher "Videoschnitt" im gewohnten Maßstab wird damit kaum möglich sein.
(Ansonsten tönt Panasonic: "Der SD100 und HS100 machen es zudem ihren Anwendern leichter denn je, High Definition-Videos auf einem PC zu bearbeiten. Beide Camcorder werden mit der HD Writer 2.6 Software für Windows ausgeliefert und werden von Apple Macintosh iMovie 08 unterstützt." - Nun ja, man wird sehen...)

 

Immerhin sind die Aufnahmekapazitäten beim Model HDC-HS100 mit einer 60GB-Festplatte beachtlich:

HA (1920×1080i) 17Mbps 7  Std. 40 Min.
HG (1920×1080i) 13Mbps 10 Std. 10 Min.
HX (1920×1080i)  9Mbps 15 Std. 20 Min.
HE (1440×1080i)  6Mbps 23 Std.  2 Min.

Hinzu kommt noch die Kapazität der jeweiligen SD(HC)-Karte, die bis 32 GB reichen darf. Bei der 32GB-SD(HC)-Karte sind die Aufnahmezeiten::
HA (1920×1080i)  4 Std.
HG (1920×1080i)  5 Std. 20 Min.
HX (1920×1080i)  8 Std.
HE (1440×1080i) 12 Std.

 

Der 12-fache optische Zoom reicht über einen F 1.8~F2.8 Blenden- und einen f=2.95~35.4 mm-Brennweiten-Bereich, was bezogen auf ein 35mm-Objektiv f=42.1~505mm bedeutet. Die Belichtung bewegt sich zwischen 1/25 und 1/8000 Sekunde. Der Filterdurchmesser: 37 mm. Ton: 5.1ch. PC-Verbindung: über USB.  Gewicht des Gerätes: 420 Gramm.

 

Zum Preis schweigt Panasonic hier noch (Stand 22.7.2008). Er wird sehr bald unter 1.000 Euro liegen, aber dann immer noch zu hoch sein. Selbst mit 500 Euro wäre ein solches Gerät noch üppig bezahlt, auch wenn man bedenkt, dass sich der Staat vom Kaufpreis erst einmal 19 Prozent abgreift.

Für den US-Markt wird ein Preis von USD 1,100 bzw. USD 1,300 erwartet. Umgerechnet wären das 700 bzw. 825 Euro. Selbst steuerbereinigt läge ein solcher Preis für das Festplattenmodell noch unter 1.000 Euro. Das wohl etwas willfährige av-magazin spekuliert auf einen "Preis: um 1200 Euro ".

 

(Voller Text zum Gerät bei Panasonic. Da mag sich jeder selbst ein Bild machen.

Pressetaxt als WORD-Dokument; als PDF-File.)

 

Weitere (gesammelte eigene) Informationen sind hier zusammengefaßt.


Anmerkung:

Der Camcorer ist noch nicht im deutschen Markt lieferbar, da wird er schon

bei eBAY angeboten (klick!), aber als SD-Modell, nicht mit Festplatte.

88 Stück sollen zur Verfügung stehen... - zu je EUR 849,00

Lieferbar aber erst im September 2008.

Und ganz offen wird dort zugegeben:

Pixel: 3 x 610.000 [total]; 3x 520.000 [effektiv]

Also wie gehabt: Eine "Rechenmaschine" für künstlich aufgeblasene "FullHD"-Videos.

Weitere Anmerkung (1.2.2009):

Zur Zeit bewegt sich der Preis deutlich auf 800 Euro zu. 


NEU:

Inzwischen bietet Panasonic aber auch 3MOS-Camcorder an, die wirklich eine volle Auflösung auf dem Chip anbieten:

Bildsensortyp: 3MOS [1/4,1"]

Pixel: 3 x 3,05 MP [total]; 3x 2,07 MP [effektiv]

Objektiv: Leica DICOMAR

Man kam wohl nicht umhin, hier mit der Konkurrenz gleichzuziehen.

Aber die Preise! Sie sind wirklich "traumhaft".

Für den HDC-HS300 nennt Panasonic einen Preis von EUR 1.499,00.

Amazon in Deutschland hat dieses Modell noch nicht gelistet, doch Amazon.COM nennt einen Preis von $ 1,399.95 und eine Lieferbarkeit ab 1. April 2009. Dagegen ist der HDC-HS100 als 3MOS-HDD/SD-Hybrid-Camcorder bei Amazon in Deutschland bwereits aufgeführt: EUR 912,00.

Das Problem ist hier weiterhin - wie bei allen AVCHD-Camcordern - die Nachbearbeitung. Den Wunsch, AVCHD-Material mit Consumer-PCs ähnlich flott bearbeiten zu können wie etwa DV-AVI oder MPEG2, kann man abhaken und zur Zeit noch vergessen.

Was sich beispielsweise am MAGIX-Webboard wie etwa hier abspielt, spricht zu diesem Thema (Problem) Bände... Aber wer gibt schon gern zu, dass er seinen Kauf bereut, dass er einen Fehlgriff getan, dass er zu voreilig auf dieses neue Format gesetzt hat? Da heißt es dann lieber: "Augen zu und durch!"


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Mit Schweinen wirft man nicht
Donnerstag, 21. Februar 2008

Der SPIEGEL (8/2008, S. 123) verriet, was Michael Vesper auf China gerichtet sah:

 

 

Bild: http:/www.heiliger-isidor.net/bilder/Schweinwerfer.JPG

 
Zumwinkel - der neue 'Asoziale' - und 'die da oben'
Samstag, 16. Februar 2008

Hubertus Heil irrt: Zumwinkel gehört nicht zu dem, was Heil "die neuen Asozialen nennen" möchte, sondern zu "alten" Asozialen, die es - unbehelligt und sogar hofiert von den Politikern - seit langem gibt. Zu jenen Asozialen, die Milliardenvermögen vernichten, gutgehende Fabriken dichtmachen und ins Ausland verschieben, die zu Zigtausenden Arbeitsplätze vernichten und dadurch unzählige Familien ins Unglück stürzen, die ein Unternehmen gegen die Wand fahren und mit Millionen als Abfindung weggeschickt werden, damit man sie los ist; die dann aber woanders gegen unglaublich hohes Salär weitermachen dürfen. Die Kaste der Manager läßt niemanden fallen, solange er keine silbernen Löffel klaut. Die sogenannte "Globalisierung", die das alles erzwungen haben soll, ist kein Erdbeben, mit dem man sich abfinden muß, sondern offiziell politisch zugelassen - zugunsten eines hemmunglos sich austobenden Kapitals und zum Nutzen einer ausufernden Profitgier.

 

Hätte es die ominöse und indiskrete CD nicht gegeben, würde Zumwinkel weiter zu den ganz Großen gehören, die international "große Räder" drehen. Und wer weiß, was alles an Ehrenzeichen man ihm zum routinemäßigen Ende seiner Post AG-Laufbahn im Herbst 2008 an die Brust geheftet hätte. Zumwinkel, der Großmeister einer postalischen Beförderung von A nach B. Der erfolgreiche "Multimillionär", wie er sich selbst nannte.

 

Zu dumm, dass da jemand mit vielleicht sozialem Gewissen oder vielleicht auch voller Grimm wegen etwas, das man ihm "angetan" haben mag, oder auch aus reiner Geldgier dem Bundeskriminalamt ein rundes Ding zugespielt hat, das aus gebrannten Daten jetzt vielleicht viele gebrannte Kinder hervorquellen lassen mag. Es wurde ja nicht nur dieser allem aufdringlichen Anschein nach "asoziale" Manager als maßlos gieriger Raffke bloßgestellt, sondern es sollen Hunderte sein, denen es jetzt an den Kragen gehen mag.

 

Hunderte? - Der "neue Asoziale" namens Zumwinkel hatte seinen Geldbunker bei einer hochfürstlichen Bank in Liechtenstein, sozusagen im elitären "public vault" des Herrschers von Liechtenstein persönlich. Sich so adelig betreuen zu lassen, mag auch anderen "hochgestellten" Reichen und Prominenten sehr gefallen haben, so dass man kaum damit rechnen muß, dass jetzt aus der Compact Disc ein paar Bäcker oder Eisverkäufer mit ihrem Schwarzgeld gegraben werden, um sich vor Gericht zu rechtfertigen. Es werden andere wohlangesehene Leute sein, die uns vielleicht aus den "emotionalen Pissrinnen der Nation" (so genannt vom Satiriker Schramm) von Christiansen, Illner, Maischberger und jetzt auch Will als Weise der Nation den Weg gewiesen haben - uns, den Kleinverdienern, die Geld nicht hamstern können, sondern es ausgeben, wie es gerade hereinrieselt, um überhaupt einigermaßen über die Runden zu kommen.

 

Für so etwas wie einen adeligen Geldbunker braucht man wohl nicht nur hübsche Sümmchen, sondern sicherlich auch Empfehlungen. So mag sich denn der Bunker fürs Überflüssige, von dem man dem Fiskus nichts abgeben wollte, durch Mundpropaganda unter Seines- und Ihresgleichen herumgeflüstert haben. Und vielleicht mußte "man" (oder auch "frau") sogar glaubhaft machen, vom wem das fürstliche Geldversteck empfohlen worden war, ehe "man" (oder auch "frau") vorgelassen wurde, um seiner- oder ihrerseits nun auch beim Staatsoberhaupt und Fürsten von Liechtenstein Geld verstecken zu dürfen.

 

Dass der Herrscher über das Fürstentum, selbst mit 1,5 Milliarden Euro am Kapital der Bank beteiligt, nicht wußte, was das viele Geld aus dem Ausland in seiner Bank bewirken sollte (nämlich vor allem, sich am deutschen Staat vorbeizumogeln), ist kaum anzunehmen. Und so darf man wohl auch glauben, dass ohne den Fürsten und seine Bank all das "asoziale" Treiben der Bankkunden zumindest in dieser Weise und an eben diesem Ort nicht möglich gewesen wäre. Mithin ist der Fürst ein vielhundert- oder gar vieltausendfacher Helfershelfer und den "neuen Asozialen" nach Heils neuer Lesart in ganz besonderer Weise zuzurechnen.

 

Das hat "G'schmäckle". Es ist ja kaum etwas anderes, als würde unsere liebe Bundeskanzlerin Angela Merkel russischen Milliardären helfen, ihr Geld bei einer ihr nahestehenden deutschen Bank am russischen Fiskus vorbei zu schleusen.

 

Wenn man nicht davon träumen will, dass es nun zwischen Deutschland und Liechtenstein auf diplomatischem Parkett zu einem üblen Duell kommen wird, wenn man im Gegenteil realistisch davon ausgeht, dass dieses Geldverstecken zum Schaden des deutschen Staates mit der Hilfe des Liechtensteiner Herrscherhauses keine politischen Folgen haben wird, so bleibt nur der Schluß, dass "Kriminalität" ab einer gewissen Stufe zu "denen da oben" hinauf ihr negatives Vorzeichen einbüßt, sondern dass sie nur noch eine Frage von Schlauheit wird, sie nicht auffliegen zu lassen.

 

Und da war der "neue Asoziale" Zumwinkel nicht einmal irgendwie dumm, sondern sogar so schlau, wie viele Hunderte andere auch, denen jetzt so ein billiges Ding mit heißen Daten jene Finger verbrennen mag, mit denen sie ihr schönes Schwarzgeld genußvoll befühlt haben mögen. Wer rechnet auch schon mit so etwas!?

 

Der Dorfbürgermeister der SPD hat bereits getönt, dass es nun bloß nicht zu irgendwelchen Deals mit der Justiz kommen dürfe, denn das würde - irgendwie - dem Glauben der Bürger an Gerechtigkeit den allerletzten Rest geben.

 

Die Geschwindigkeit, mit der Zumwinkel fallen gelassen wurde, mit der man den Verdacht gegen ihn wie eine durch Urteil verschaffte Gewißheit behandelte, ist ihrerseits auch schon wieder verdächtig. Alle waren geschockt. Niemand schränkte ein, sich so etwas ausgerechnet bei Zumwinkel nicht vorstellen zu können. Niemand hielt ihm noch die Stange. Es war unheimlich. Als hätte man gewußt: "Klar. Zumwinkel. War doch logisch, warum nicht auch Zumwinkel...?"

 Und jetzt?

"Klar. Viele andere Reiche und Prominente 'da oben' auch. Ist doch logisch, warum nur Zumwinkel?"

 

Aber die Steuerbetrüger, denen soziale Marktwirtschaft, denen Recht und Gesetz, denen auch Formen "sozialer Gerechtigkeit"  wurscht waren, als die das Gemeinwesen zwar nutzten, als sie auf steuerfinanzierten Straßen fuhren und sonstige Dienste des Staates in Anspruch nahmen, diese Betrüger schicken bereits ihre bisherigen Helfershelfer - gestandene Anwälte und Steuerberater - vor, um die Rechtmäßigkeit staatlichen Handelns bei der Aufdeckung ihrer Missetaten in Zweifel ziehen zu lassen: Der Staat sei illegal an die Beweismittel gelangt und deshalb sei die Auswertung der Daten aus Liechtenstein unzulässig und juristisch wertlos.

 

Ja, was denn nun?

Der Staat, angestiftet von Herrn Schäuble, will mit dem "Bundestrojaner" in den Rechnern von Bürgern schnüffeln lassen, obgleich noch lange nicht klar ist, auf welche Weise dadurch die Verfassung verletzt ist. Viele Millionen Bürger sollen sich das gefallen lassen. Aber das sind ja auch nur "die da unten".

"Die da oben" wollen jedoch - bitteschön! - nur mit lupenreinen Fahndungsmethoden bedient werden, denen jedoch - welch ein Zufall! - durch verweigerte, fehlende, unvollkommene oder mißachtete zwischenstaatliche Abkommen weitgehend die Grundlage fehlt. Da soll dann der Wahrheitsgehalt, soll die Stichhaltigkeit von Beweisen nichts mehr wert sein, falls die Beweise gegen Bezahlung von jemandem erworben werden, der sie bei den Helfershelfern (hier die fürstliche Bank in Liechtenstein) ausgeforscht oder veruntreut hat?

 

Es wird wahrhaftig spannend.

Denn vergleichsweise müßte ja auch ein Mörder vor Strafverfolgung geschützt sein, wenn man die Beweise gegen ihn zwar stichhaltig, jedoch irgendwie "illegal" herbeigeschafft hätte.

Aber da würde man sich wohl etwas einfallen lassen, um den Mörder zu überführen und zu bestrafen. Das mag man sich jetzt auch einfallen lassen, um "die neuen Asozialen" zu überführen und zu bestrafen.

 

Denn auch sie - die vielen großen und kleineren Zumwinkels - sind Mörder: Schuldig des Mordes am gesellschaftlichen Zusammenhalt, des Mordes an Grundlagen der Demokratie.

 

Doch läßt man Zumwinkel einmal außer vor, kann man auch die Frage stellen, wie es um die Lauterkeit von vielen Politikern steht, die als "Volksvertreter" gewählt sind, das Volk aber nach Strich und Faden betrogen haben, indem sie "denen da unten" immer wieder und immer mehr wegnahmen, um es "denen da oben" zuzuschanzen.

 

All das Elend, das zur Zeit in diesem Staate beklagt wird, ist von jenen Politikern herbeigeführt worden, die denen "da oben" einen Teppich nach dem anderen ausgerollt haben und die rund ein Viertel des Volkes, das sie "vertreten" sollen, durch harte Gesetze notdürftig kompostiert haben.

HARTZ 4! - Immer noch wird ein Knebelgesetz gegen "die da unten" nach einem Kriminellen benannt, der in übelster Weise die Interessen von rechtschaffenen Arbeitnehmern verraten hat.

Parallelgesellschaft! - Die übelste Form von Parallelgesellschaft wird nicht von anpassungsunwilligen Muslimen dargestellt, sondern von den arrivierten Wirtschaftslenkern und ihren Helfershelfern in Politik und Medien, für die "das Volk" nur eine entweder zweckdienliche oder aber auch lästige Manövriermasse ist, die es mit allen nur erdenklichen Tricks ruhig zu halten gilt, damit sie nicht explodiert.

 

Die permanente Verwirrungsstiftung in den Volksaufklärungsclubs bei Illner, Maischberger, Will und anderen "Medienbeauftragten" dient einzig der Propaganda für die Bestrebungen derer "da oben" und dem Lächerlichmachen der Interessen von denen "da unten".

Jeder Krug jedoch geht nur so lange zum Brunnen, bis er bricht.

Vielleicht schaffen die Staatsanwälte nun, was die Politiker versäumt haben: Den Laden einmal auszufegen. Ankommen wird es jedoch auf die Richter. Etlichen von ihnen ist, wie einige Urteile belegen, die "Staatsräson" als Zumessungsgrundlage schon nicht mehr so fremd.

Die Grundlagen sozialer Marktwirtschaft auszuhöhlen ist kein Kavaliersdelikt. Wenn nicht einer der zu erwartenden Zumwinkels auch tatsächlich ins Gefängnis muß, wird auch die Rechtsprechung auf den Prüfstand gehören.

Doch auf wessen Prüfstand, falls "der Deckel hochgeht" und sogar die Bundeswehr zum Schutz der inneren Ordnung eingesetzt werden sollte? - Die Nazi-Richter sind ja auch ganz passabel davongekommen.

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Camcorder - nur teure Rechenkünstler
Freitag, 15. Februar 2008

Erinnern wir uns - es geht um diese beiden:

 

Und es geht darum, wie man für weniger Leistung mehr Geld kassieren kann.

 

Der oben links abgebildete Panasonic-miniDV-Camcorder  NV-GS320EG-S besticht durch eine exzellente Bildqualität (was mittlerweile - siehe hier - etwas in Zweifel gezogen werden kann).

Die erreicht er vor allem durch die 3CCD-Technik in Verbindung mit einem LEICA DICOMAR-Objektiv. (Siehe dazu den vorstehende Link und auch hier.)

 

Das Prinzip sieht so aus:

 

 

Zum Aufzeichnen von Video-Aufnahmen wird ein winziger Cassetten-Recorder eingesetzt. Die gesamten Vorteile der Optik kann man aber auch benutzen, um sehr brauchbare Fotos aufzunehmen. Die Fotos werden auf einer SD(HC)-Karte gespeichert. Die Speicherung geschieht in der Art, wie auch Windows sie praktiziert. Deshalb kann man die Karte aus dem Camcorder herausnehmen und bei einem PC in den Kartenleser stecken. Man kann aber auch den Camcorder über USB direkt an den PC anschließen. Danach wird er behandelt wie eine externe Festplatte.

 

Man hat es also mit folgender Anordnung und den entsprechenden Modulen zu tun:

 

 

Das sind mithin die wesentlichen Merkmale eines miniDV-Camcorders, für den Panasonic einen UVP (unverbindlichen Verkaufspreis) von 549.00 Euro veranschlagt.

 

Jetzt sehen wir uns einmal an, wofür als unverbindlicher Verkaufspreis von Panasonic 450 Euro mehr genannt werden:

 

 

  • Man läßt das Cassettenlaufwerk weg,
  • ändert die Steuerelektronik,
  • lenkt jetzt sowohl die Video- wie auch die Foto-Aufnahmen zur SD(HC)-Karte und
  • läßt sogar den Farbsucher weg.

Dann nennt man das Ergebnis HDC-SD5EG-S, macht einen Riesenwirbel um das AVCHD-Format (in dem mit diesem Apparat gefilmt wird, mit dem man aber zur Zeit vergleichsweise wenig anfangen kann) und verlangt 450 Euro mehr.

 

Dafür werden ungefähr 110 Gramm Hardware weniger geliefert (sicherlich das Gewicht des eingesparten miniDV-Laufwerkes und des weggelassenen Suchers) und etwas mehr Software, die in der Programmierung der Elektronik steckt (wahrscheinlich flankiert von einem anderen Prozessor, der etwas mehr leistet).

 

Sieht man scharf hin, was Interessenten auf jeden Fall nicht unterlassen sollten, staunt man sehr schnell über einige Daten:

Einen

  • "3CCD 1/6 Zoll-Sensor" haben beide Camcorder. Aber der
  • NV-GS320EG-S verfügt über 3 x 800.000 Pixel "total". Der
  • HDC-SD5EG-S verfügt über nur 3 x 560.000 Pixel "total". Und der
  • NV-GS320EG-S verfügt über 3 x 540.000 Pixel "effektiv". Der
  • HDC-SD5EG-S verfügt über nur 3 x 520.000 Pixel "effektiv". 

Das sollte man sich merken, wenn man sich fragt, wie der FullHD-Camcorder auf 1.920 x 1.080 für High Definition-TV kommen will.

FullHD sind eben 1920x1080 = 2.073.600 Pixel. Die muß der "FullHD"-Camcorder aus den "effektiven" Pixeln herausholen.

 

Damit keine Mißverständnisse entstehen: Für die effektive Auflösung ist allein maßgebend, was ein einzelner CCD-Chip leistet, denn der 3CCD-Camcorder benutzt die drei Chips nur, um drei von einander getrennte Farben zu speichern. Die werden dann später zu einem Bild mit allen Farben zusammengesetzt.

 

Beim miniDV-Camcorder stehen für ein Bild von 720 x 576 Pixeln, also mit 414.720 Pixeln, "effektiv" 540.000 Pixel zur Verfügung. Auf jedem der drei Chips. Anders ausgedrückt: Je Pixel im Bild steht auch ein Pixel auf dem Chip zur Verfügung.

 

Ganz anders beim "hochauflösenden" AVCHD-Video. Da fabriziert Panasonic aus jedem Pixel auf den Chips sage und schreibe 3,99 Pixel für das FullHD-Videoformat. Auf dem(den) Chip(s) sind diese Pixel ja nicht da. Beim DV-Format (414.720 Pixel) können die Pixel 1:1 vom Chip in das Video transferiert werden. Da bleiben auf dem Chip sogar 385.280 Pixel (brutto) übrig - oder "netto" 125.280 Pixel. Beim FullHD-Format gibt es nicht 1 Chippixel zu 1 Videopixel, sondern nur 1 Chippixel zu 4 Videopixel.

 

Wo kommen die 3 Pixel her, die auf dem(den) Chip(s) effektiv nicht vorhanden sind?

Die werden doch im Resultat mitgezählt! - Nun gut, die werden durch moderne Technik herbei gezaubert. Man sieht nicht in hoher Auflösung, was der Chip in niedriger Auflösung sieht, sondern das, was die Elektronik als "Rechenmaschine" daraus macht.

 

Da werden (vor allem von Interessenten, die ganz "heiß" auf AVCHD, auf FullHD und eben auf was "Besseres" sind, die evtl. auch einen HD-Plasma- oder LCD-Fernseher mit HDMI-Anschluß zu Hause stehen haben) die tollsten Erklärungen geboten.

 

Allen voran die "Pixelshift"-Zauberei. Keiner kann es wirklich schlüssig erklären, aber alle finden es toll.

Pixelshift wollen wir nicht groß auswalzen. Pixelshift zaubert keine zusätzlichen physikalischen Pixel herbei. Das wurde (per GOOGLE herausgegriffen) z.B. hier bemängelt. Ausgiebig erklärt wurde es jedoch HIER. Allerdings anhand eines professionellen DVCPRO-HD-Camcorders viel höheren Kalibers. Immerhin steht dort Entscheidendes: "Die Ausgabe des optischen CCD-Moduls (von den R-, B- und G-Bildsensoren) wird anschließend in ein digitales elektronisches Signal umgewandelt. Dabei wird die Signalverarbeitungsschaltung zum nächstwichtigen Element bei der Bestimmung der Kameraleistung."

 

Im Endergebnis: Es wird "konvertiert" und "gerechnet" und am Ende ein Bild "hergestellt", das nicht 1:1 von den CCD-Pixeln kommt, sondern aus DSP's - aus Digital Signal Processoren.

Schalten wir einen Gang zurück: Auf dieser Seite erklärt Panasonic (leider in Englisch) die "drei Schlüssel-Faktoren für Hochqualitäts-Bilder" und stützt sich auf die Faktoren CCD, Linse (Optik, Objektiv) und LSI (Large Scale Integrated-Schaltkreise).

 

Bei den Linsen wird das LEICA DICOMAR betont, das haben die beiden obigen Camcorder gemeinsam.

 

Dann wird auch auf O.I.S. verwiesen, wobei Advanced OIS, OIS und MEGA OIS genannt werden. Leider jedoch ohne besondere Erklärung speziell für "Advanced OIS", das bei dem Modell HDC-SD5EG-S zum Einsatz gelangen soll. Aus anderen Quellen ist bekannt, dass nur der Gyroscope-Sensor häufiger abgefragt wird (etwa 4.000 mal statt 400 mal, was kaum etwas bringen kann, denn es gibt nur 50 Belichtungssituationen).

 

 

Was "OIS plus" ist...

...wird nirgendwo gut auffindbar erläutert. Quasi nebenbei ließ sich dieses entdecken:

 

 

Doch ob es wirkt? - Beim O.I.S. des NV-GS320EG-S war leicht festzustellen, dass die Bildstabilisierung nur unzureichend arbeitete. Gleichwohl wurde zu ihr ebenfalls das Blaue vom Himmel herab versprochen.

 

Stolz ist man auch auf die "Crystal Engine", die ebenfalls beim HDC-SD5EG-S wie auch beim NV-GS320EG-S arbeitet.

 

Man kann sich bei Panasonic als "Normal-User" dumm und dämlich suchen, um zu "pixel shift" Genaueres zu erfahren... - In einem Prospekt zu einem teuren AG-DVC30-MiniDV-Camcorder findet sich lediglich unter den technischen Daten eine Angabe:

"Picture Elements: Total: 470,000 pixels

Effective: 440,000 pixels (horizontal pixel shift system)"

CANON (USA) erklärt "pixel shift" so:

"With the light coming into the camcorder split into three color components, each of the three CCDs then handles one of three primary colors: Red, Green and Blue. The green component of a video signal contains 60% of the picture detail, and the red and blue components only 40%. The green CCD in the GL2 is shifted the equivalent distance of 1/2 pixel from the red and blue CCD. The green signal is then sampled more frequently to extract the maximum picture detail from the video signal.

In addition to outstanding clarity and natural color, Pixel Shift provides wider dynamic range, reduced vertical smear from bright light sources and sharper still images." 

 

Mit anderen Worten: Das Bild wird aus wenigen Informationen zu wesentlich mehr Informationen hochgerechnet, nicht jedoch abge"bild"et.

 

Bei strauss-online.de kann man eine gewisse Erklärung finden (unter Bezug auf JVC und eine DigiCam, was aber nur andeutet, dass sie alle - Canon, Panasonic, JVC und andere - mit gleichem Wasser kochen). Panasonic scheint immerhin besonders eifrig bei der Produktion von Zusatzpixeln im Verhältnis 1:4 zu sein.

Bei Panasonic war endlich etwas zu finden, das aber auch nicht zum Gelben vom Ei führte: Hier.

 

Damit wären wir konkret wieder beim eigentlichen Thema.

Wir wollen gar nicht erst fragen, warum man für anspruchsvolle Videografen besonders stolz auf CCD-Chips ist, die mit der Anzahl ihrer echten Pixel der vollen Auflösung von FullHD (1920 x 1080 Pixel) entsprechen.

Wer sich nun einen Vergleich der Daten für die beiden Camcorder ansehen will, kann sich diese Grafik betrachten, die in einem neuen Fenster geöffnet wird. 

 

Panasonic lobt auf dieser Webseite (Stand 16.09.2007 - 01:40 h) seinen durch Amputationen entstandenen Winzling vollmundig und in schlechtem Deutsch:

"

Full HD-Camcorder HDC-SD5
Der HDC-SD5 nimmt Full HD-Videos mit 1920 x 1080 Pixel auf SD Speicherkarten auf. Für kristallklare, brillante Aufnahmen sorgen das 3CCD Kamerasystem und das Leica Objektiv mit optischem Bildstabilisator (OIS plus). Er ist der weltweit kleinste und leichteste 3CCD Full-HD Camcorder (Stand: Juli 2007). Dank der Aufnahme auf SD Speicherkarte ist er absolut unempfindlich gegen Schockeinwirkungen. Kompaktheit gepaart mit Robustheit machen ihn zu einem perfekten ständigen Begleiter.
Neu ist auch die USB Host Funktion, welche die Datenspeicherung und Wiedergabe deutlich verbessert. Bei Einsatz des DVD-Brenners VW BN1 können Aufnahmen im AVCHD Format kopiert oder wiedergegeben werden. Mit Panasonic ist es so ein Leichtes, High Definition Videos im großen Stil auf entsprechenden Flat-TVs zu genießen.

 "

 

Damit mag man kleine Leute mit wenig Dampf unter der Haube beeindrucken oder eher verwirren. Für jemanden, der genau hinsieht und sich ein wenig in moderner Technik auskennt, erschließt sich mühelos, dass hier vor allem für viel Geld "software in silicon" verkauft wird, die nur mit altbekannten Modulen aus den Panasonic-Modellbaukasten-Schubladen verbandelt wird.

 

Unter dem Strich müßte der HDC-SD5EG-S wesentlich billiger sein als der NV-GS320EG-S, weil die Produktion wohl wesentlich preisgünstiger stattfinden kann. Ahnen mag man jetzt schon, wie riesig der Preisverfall bei diesem Modell sein mag. Wahrscheinlich wird man durch schnelle Produktionszyklen vermeiden, dass die Preise völlig absaufen, denn ehe ein Modell total in den Keller rutscht, ist dann ja schon ein neues da, das zu hohen Preisen in Augen und Ohren gelobt werden kann.

 

Die Fahnenschwenker mögen nun aufmarschieren und abzählen, was an dem "Problemkind" alles anders oder mehr vorhanden ist: Fade in/out (in der Tat als Merkmal genannt!!!), Farbbalken-Testbild, Zebramuster-Überlichtungswarnung, Pre-Recording-Funktion, Mikrofonanschluss und... - was noch?

Was nutzt "Pre-Recording" (3 Sekunden, die vor dem Druck auf den Auslöser liegen, werden ebenfalls noch aufgenommen), wenn man den Camcorder nicht sowieso schon auf das Motiv gerichtet hatte? Was hilft ein "Farbbalken-Testbild" oder eine "Zebramuster-Überlichtungswarnung" (steht da!) einem Videoten? Versierte Videofilmer lächeln nur darüber. Zumindest ist dieses allein für sie kein besonderer Grund, sich von einem gut funktionierenden Gerät zu trennen und sich für viel Geld diesen Zwerg anzuschaffen.

 

Was soll dieses "Er ist der weltweit kleinste und leichteste 3CCD Full-HD Camcorder" eigentlich bedeuten? Ging es den Konstrukteuren darum, einen Weltrekord aufzustellen, dessen Nutzen in der Hand von privaten Konsumenten eher fragwürdig ausfällt?

 

Vielleicht liegt der Sinn dieses Dingsda ganz woanders, nämlich darin, seine Käufer sich als etwas ganz Besonderes fühlen zu lassen:

  • Sie haben besonders viel Geld ausgegeben;
  • sie haben besonders wenig dafür bekommen;
  • sie filmen in einem besonderen Format, das bei weiten noch kein Standard ist und auch nicht jeder bei sich zu Hause hat;
  • sie haben erst einmal zeitraubende Probleme beim Videoschnitt und viele Unsicherheiten;
  • sie haben ein fortschrittliches, aber noch stark in Entwicklung befindliches Speichermedium und
  • sie dürfen mit der ständigen Hoffnung leben, dass irgendwann alles besser wird.

Grund zu der Annahme, dass sie ihr Gerät bald zum alten Eisen geben können, haben sie jetzt schon:

 

 

So sieht der Grund aus. Er paßt auf keinen Fall in Geräte, die zwar SDHC "können", jedoch auf maximal 4 GB begrenzt sind.

 

Weiß jemand, wieviele Gigabyte auf der SDHC-Karte der HDC-SD5EG-S zu schlucken fähig und gewillt ist?

Irgendwann werden wir es wissen. Für den Vorgänger HDC-SD1EG-S jedenfalls liegt die Latte sehr tief:

SD-Speicherkarte:
256 MB, 512 MB, 1 GB, 2 GB (FAT12 und FAT16 kompatibel)
SDHC-Speicherkarte:
4 GB (FAT32 kompatibel)

 

Aber der gehört sowieso schon zum alten Eisen... - Und der SDR-S150EG-S?

Der hört auch bei "SDHC-Speicherkarte: 4 GB (Maximal)" auf.

 

Vielleicht bleibt es eine Weile dabei, bis etwaige Überhitzungsprobleme bei den "Camcordern ohne bewegte Teile" behoben sind.

Schon beim SDR-S150EG-S warnte Panasonic: "Wenn der SD Camcorder für längere Zeit ununterbrochen verwendet wird oder bei hoher Umgebungstemperatur verwendet wird, könnten rote, blaue, grüne oder weiße Bildpunkte auf dem Monitor und auf dem aufgenommenen Standbild erscheinen. Das hängt mit dem Temperaturanstieg im Gehäuse zusammen. Dies ist keine Fehlfunktion. In diesem Fall, schalten Sie den SD Camcorder ab, und warten Sie eine Weile." (Anmerkung: "Dies ist keine Fehlfunktion." - Nein? - Ist es vielleicht nur eine "Fehl"konstruktion, die zu derartigen Problemen führt?)

Zum Model HDC-SD1EG-S hieß es: "Während eines längeren Gebrauchs erhitzen sich die Oberfläche des Gerätes und die SD-Karte leicht. Dies ist normal und stellt keine Fehlfunktion dar." Ferner: "Wenn Sie dieses Gerät über einen längeren Zeitraum verwenden, entwickelt sich im Inneren Hitze, was zu einer Fehlfunktion führen kann." Bei diesem Modell hatte Panasonic aber schon vorsichtshalber einen Lüfter eingebaut. Dazu: "Der Lüfter verhindert eine Überhitzung im Geräteinneren. Verdecken Sie während der Verwendung des Gerätes nicht den Ein- und Auslass."

Ist doch komisch: Im einen Fall ist die Folge von "Temperaturanstieg" keine Fehlfunktion. Im anderen Fall wird die Folge von "Hitze" als eine "Fehlfunktion" zugegeben.

 

Wenn also jetzt 16GB- und 32GB-SDHC-Karten angekündigt werden, mag sich das Temperaturproblem mit deren Verfügbarkeit und Einsatz noch verschärfen. Nicht vergessen sollte man auch, dass von den Chips der Steuerungs- und Verarbeitungselektronik immer höhere Leistungen verlangt werden, die auch zu höheren thermischen Belastungen führen.

  • Da sind gerade die "Weltrekord"-winzigen Gehäuse ein wahrhafter Engpaß!
    Soll dieser "Spaß" so weitergehen?
  • Oder kehrt wegen der Unzulänglichkeiten die "Vernunft" wieder zurück zu geräumigeren Gehäusen mit weniger innerem Gedränge, mit besserer Luft- und Wärmeverteilung, mit besserer Handlichkeit und auch besser zugänglichen außenliegenden Anschlußmöglichkeiten?

 

Nachdenklich mag man werden, wenn man sieht, was (umgerechnet) für 900 Dollar in den USA zu haben ist:

Es handelt sich da um einen miniDV-Camcorder, der eher mit dem GS320 zu vergleichen ist. Doch wenn man bedenkt, was in diesem Fall alles an Material in das Produkt eingeflossen ist (ungeachtet der beachtlichen Hohlräume bei dem Gerät wiegt es 2 kg, also fast fünfmal so viel wie ein SD5, und verfügt über eine Menge von außen bequem zugänglicher Einstellmöglichkeiten), mag man schon sehr in Gedanken darüber verfallen, was für Preise bei uns "abgegriffen" werden.

Probleme mit "Hitze" dürfte es im AG-DVC20-Camcorder wohl nicht geben.

___________

Die Grundlage zu den Grafiken wurde den

entsprechenden Anbieterseiten entlehnt.

___________

Und nun:

Schon diesen Camcorder gesehen?

 

 

Er ist schon für weniger als 400 Euro zu haben. Er kann also rund 600 Euro weniger kosten als die AVCHD-Camcorder von Panasonic.

Oder anders:

Für den Preis von einem einzigen HDC-SD5EG-S kann man 2 (zwei) HDD/SD-Camcorder des Modells SDR-H20EG-S bekommen. Und noch Geld übrig haben.

Wer auf das protzige HDTV-Format keinen Wert legt und sowohl mühelos wie auch schnell und bequem ans Ziel einer fertigen DVD gelangen möchte, ist mit diesem Modell gut bedient.

 

Das kann so aussehen:

Man nimmt bei Aufnahme auf SD(HC)-Karte die Karte aus dem Camcorder, steckt sie in den passenden Slot beim PC, überspielt die Dateien auf eine Festplatte, startet ein Videoschnitt-Programm wie z.B. MAGIX Video Deluxe, schneidet ein Video, wählt einen Menü-Stil aus und rendert auf "smarte" Weise wie im Fluge eine DVD. "Smart" heißt: Nur wo am Original-Material von der SD-Karte etwas verändert wurde, wird neu für die DVD gerendert. Alles andere wird als Kopie übernommen.

 

Mit AVCHD ist das so einfach zur Zeit (und wohl auch für eine ungewisse Zukunft) noch nicht möglich. Da muß erst mächtige neue Hardware her, und die Programme müssen völlig neu gestaltet werden - mit einem völlig anderen (nativen) Handling von Rohmaterial und Verarbeitung.

 

Mit dem SDR-H20EG-S bleibt man im gewohnten Format, das bereits dem Standard-Format für DVDs entspricht.

 

Aber ist das nicht seltsam:

Im HDD/SD-"Hybrid"-Modell von Panasonic für so wenig Geld steckt sogar noch eine 30GB-Festplatte drin.

Aber ebenso wie bei den teuren Modellen gibt es keinen Sucher mehr, sondern nur noch das Display. Einen Zubehör-Schuh (beispielsweise für eine Akku-Leuchte) sucht man auch vergebens.

Und einen Schulterriemen kann man ebenso wenig befestigen wie beim GS320EG (wogegen es beim GS180EG noch geht).

 

Was denkt sich Panasonic eigentlich, wenn man dort neue Modelle entwirft?

Wieviel man den Konsumenten noch zumuten kann, damit der Profit für den Hersteller noch höher und höher steigt?

Zeigen wir einmal den DV-Camcorder, den teuren AVCHD-Camcorder und den günstigen HDD/SD-Camcorder:

 

 

Die beiden vorderen mit dem hochgepriesenen LEICA-Dicomar-Objektiv. Und beide mit der ebenfalls hochgepriesenen optischen Bildstabilisierung. Das macht einen Camcorder natürlich wertvoll und deshalb auch teuer.

 

ABER:
Die Panasonic-Objektive im H20 und GS180 liefern ebenfalls hervorragende Bilder. Im GS180 bietet das Panasonic-Objektiv nur einen optischen Zoom von 10-fach wie die LEICA-Objektive.

Im H20 jedoch kann das Panasonic-Objektiv bis zu 32-fach zoomen.

Erinnern wir uns: Der SD5 verfügt über 520.000 Pixel "effektiv" für "Full HD" mit immerhin 2.073.600 Pixeln. Brutto stehen ihm 800.000 Pixel zur Verfügung. Der H20 verfügt ebenfalls brutto über 800.000 Pixel. Er hat für sein MPEG2-Format von 405.504 Pixeln diese auch effektiv zur Verfügung.

Die Pointe ist aber eine andere:

Der SDR-H20EG-S HDD/SD-"Hybrid"-Camcorder arbeitet mit optischer Bildstabilisierung (O.I.S.).

Ehrenwort...

 


Und wieder eine neue Runde bei und von Panasonic:

Weltweit hat Panasonic laut die Glocken geläutet. Sie dröhnen

NEU! - NEU! - NEU! - NEU! - NEU! - NEU! - NEU! - NEU! und nochmals NEU !!!

Was man aber vorfindet, ist wieder einmal ein neu zusammengeräumtes Puzzle aus Panasonics Modul-Baukasten-System.

Alles oder zumindest einiges mal wieder etwas anders variiert zusammengesteckt - und schon hat man Grund, das Wörtchen NEU! zu posaunen.

 

Ein wenig überzeugend ist vielleicht dieses Modell:

 

 

Bis zu 1 1/2 Meter Tiefe kann man damit auch seine Goldfische im Aquarium porträtieren.

 

Der NV-GS330 dagegen scheint sich als ein nur rein äußerlich umgefärbtes Modell NV-GS320 zu entpuppen. Ansonsten lesen sich die Spezifikationen nur wie ein "schon gehabt". Mehr nicht.

 

Dem "Full HD" hat Panasonic jetzt ein Hybrid-Modell (HDC-HS9) beigesellt, das nicht nur wie die "neue" SD9 auf SD-Karten aufnehmen kann, sondern auch auf einer Festplatte. Na, wer sagt's denn...  - kommt jetzt nur noch auf den Preis an. Denn wie beim SDR-H20 (für das Standard 4:3-Format), den ich mir gerade zugelegt habe, bietet sich damit die Chance, auf SD-Karten zu filmen. Die kann man schnell entnehmen und beim PC einstecken, um deren Inhalt auf den PC zu kopieren. Doch sollten unterwegs mal die Karten ausgehen, bleibt die Festplatte als Reserve hoch willkommen. Ansonsten weniger (und immer noch bleibt das Rätsel, was bei SD-Karten-Aufnahmen da leise vor sich hin surrt... - läuft da etwa die Festplatte die ganze Zeit mit???).

 

Immerhin geht der Trend deutlich zum "Solid State"-Speicher für Videos.

Denn CANON hat gerade ebenfalls ein Salve voller Neuigkeiten abgefeuert. Sogar einen Hybrid-Camcorder für das "klassiche" 4:3-Format hat CANON als brandneues Modell herausgebracht.

 

Totgesagtes lebt eben länger als man oft glaubt.

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Wer war der Übeltäter?
Montag, 28. Januar 2008

Lange Zeit lag das Handy auf dem Tisch im Wohnzimmer herum und hielt eine frische Akkuladung bequem eine Woche und noch viel länger.

Nach einer Woche - also nach jeweils 7 Tagen - zeigte die Anzeige immer noch volle Ladung an.

 

 

Dann aber - ohne eingeschaltet zu sein!!! - war das Handy stets am Ende eines zweiten Tages nach Vollaufladung schon wieder nahezu leer.

 

Das ging über etliche Wochen so.

 

Doch plötzlich, ohne dass ein anderer Akku ins Spiel kam, hörte dieser Spuk auf.

Seit Wochen schon hält das Handy nach einer frischen Aufladung oder Nachladung wieder eine volle Woche durch, ohne dass die Ladeanzeige absinkt.

 

Wer war der Übeltäter, der einem ausgeschalteten Handy nach jeweils zwei Tagen fast den gesamten Saft abgesaugt hat?

 

Ja, wer wohl?

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Es bleibt wie es ist
Montag, 24. Dezember 2007

In einem anderen Blog, den ich wegen der Unfähigkeit Microsofts, das Ding ordentlich zum Laufen zu kriegen, nicht mehr nutze, fand ich einen Eintrag, der nun schon über ein Jahr zurück liegt:

 

15. November 2006

Hörige Politik - Demokratie im Massengrab

Kann man die Glückseligkeit der Politik in den Armen des Großkapitals besser illustrieren, als es der SPIEGEL 46/2006 mit einem Foto von Bernd Weißbrod/dpa getan hat?
Hat der Fotograf geahnt, wie tief seine Linse in die Geheimnisse hinter den Kulissen von Politik und Big Business eindrang, als er dieses Foto schoß?

Auf dem Bild sind nicht ein Mann und eine Frau zu sehen, sondern es stellt sozusagen ein Piktogramm für einen gesellschaftspolitisch skandalösen Zustand dar.

Wäre Saban nicht Saban und wäre Merkel nicht Merkel, könnte man vermuten, daß hier eine späte Braut stolz und glücklich lächelt, weil sie endlich unter die Fittiche eines mächtigen Ernährers und Beschützers schlüpfen durfte.

Zwar titelte der Spiegel (S. 24) aus gegebenem Anlaß mit "Heuschrecken-Alarm" recht kritisch. Aber wenn man dieses Foto sieht, muß man argwöhnen, daß bei der Bundesregierung alle Alarmglocken längst eingeschmolzen sind.
Da schrillen nur noch Machterhaltungswut und Volksverblödungsphrasen durch die Hirne. Das jahrzehntelange "Wir brauchen...", "Wir müssen..." und "Wir werden..." hat nichts als eine breite Spur von Versäumnissen hinterlassen. Jedes erneute "Wir brauchen...", "Wir müssen..." und "Wir werden..." ist nichts anderes mehr als eine Bankrotterklärung, ein Eingeständnis, nichts geschaffen und nichts geschafft zu haben. - Außer für die "Heuschrecken".

Mit Demokratie hat Politik schon seit Kohl nichts mehr zu schaffen. Sein "Mädchen" bringt die Sache mit der Hilfe des Gerontokraten Müntefering nur noch auf den Punkt.

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Geglückter Stuhlgang
Mittwoch, 21. November 2007

Was teilt da die SPD als Nachricht an die Presse mit?

  • Berlin, 21. November 2007 673/07


       Mitteilung für die Presse


       Kurt Beck gratuliert Olaf Scholz zur Amtsübernahme
      
       Der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, der
       rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck, gratuliert Olaf
       Scholz zur Amtsübernahme als Bundesminister für Arbeit und Soziales
       mit folgendem Schreiben:
      
       Lieber Olaf,

       zu Deinem Amtsantritt als Minister für Arbeit und Soziales gratuliere
       ich Dir recht herzlich.

       Ich kenne und schätze Dich seit langem als hervorragenden Fachmann und
       erfahrenen Parlamentarier und wünsche Dir für Dein neues wichtiges Amt
       in der Bundesregierung Kraft, Augenmaß, Durchsetzungsvermögen sowie
       das nötige Quäntchen Glück, das wir alle brauchen, um unsere Aufgaben
       gut zu erfüllen.

       Auf unsere Zusammenarbeit freue ich mich.

       Mit herzlichem Gruß

       Dein

       Kurt Beck
    --
    E-Mail-Service der SPD-Pressestelle

 

 

Ist ja toll!

Für was hält diese SPD sich eigentlich?

Kernformulierung ist "das nötige Quäntchen Glück, das wir alle brauchen, um unsere Aufgaben gut zu erfüllen".

"...das wir alle brauchen", aber nicht haben. Denn dieses Maßnahmen-Roulette, flankiert von etwas Formulierungs-Poker bei der Gesetzgebung, läßt an gekonnter Politik nichts erkennen.

 

Dann noch das Wörtchen "Aufgaben". Aufgabe wäre und ist eine "Volksvertretung". Und was machen diese "Politiker"? Streichen das "ver" aus "Vertretung".

Was übrig bleibt, merkt das Volk täglich: Eingeäscherte Demokratie.

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Einfach köstlich
Dienstag, 6. November 2007

Da ist jemand, der nennt sich Egon W. Kreutzer, weil er tatsächlich so heißt.

Nicht eine Namensgebung wie "Rentenreform", wenn "brutale Rentenkürzung" gemeint ist.

Oder "Wählerauftrag", wenn "Wählerbetrug" praktiziert wird.
Nein, wo Kreutzer draufsteht, ist auch Kreutzer drin.

 

Dieser Herr Egon W. Kreutzer schreibt häufig Mahnungen ins Netz. Bei der heutigen "Sachlage" könnte er sie auch ins Wasser schreiben, denn das aus Berlin verordnete Schicksal ist ja bekanntlich "ohne Alternative".

Eine der Mahnungen findet man HIER.

 

Damit es aber schneller zu dem geht, was man einfach nur als "köstlich" kosten kann, hier ein Auszug zur
"Kunst der Verschleierung":

 

(Zitat:)

Und da kommt der Herr Professor von Bischofs Gnaden, Oberreuter, daher und jammert, die Große Koalition hätte die Chance zu strukturellen Änderungen verpasst.

Welche Strukturen meint er wohl?

Ist die Einkommensstruktur immer noch zu wenig differenziert,
wenn dem Arbeitsplatzvernichter im Vorstand, dem jährlich mehrere Millionen Euro zustehen, die Jahresbezüge locker um eine halbe Million erhöht werden, während der werteschaffende Mitarbeiter froh sein muss, wenn er für 2.000 Euro brutto arbeiten darf - und zwar 41 Stunden pro Woche, statt 36?

Ist die Vermögensstruktur immer noch zu wenig differenziert,
wenn einige wenige über Milliarden-Vermögen verfügen, während der große Rest nicht nur nichts hat, sondern das wenige, was er hat, auch noch vor der Zwangsverrentung als ALG II Empfänger aufzehren muss?

Ist die regionale Wirtschaftsstruktur immer noch zuwenig differenziert,
wenn wir einerseits Leuchtturm-Regionen fördern und andererseits von Unternehmensberatern den Rat annehmen, Wegzugsprämien an die Bewohner dünner besiedelter Gebiete zu zahlen?

Sind es die Exporte, die immer noch zu gering ausfallen,
gegenüber dem im Grunde unsinnigen Absatz im Binnenmarkt (wenn sozial ist, was Arbeit schafft, dann darf auf Lohn und Kaufkraft im Binnenmarkt doch, zum Wohle des noch wettbewerbsfähigeren Exports doch gern verzichtet werden, oder?)

Ist es der - wenn auch geringe, so doch störende - Wettbewerb,
unter dem die Großkonzerne leiden, weil sie es einfach nicht schaffen, zu absolut marktbeherrschenden Monopolen aufzuwachsen?

Sind es die Rechte von Stadtteilparlamenten, Stadt-, Gemeinde- und Kreisräten, sind es die Landräte, die Landesparlamente und der Bundesrat,
die mit ihren Partikularinteressen die geradlinige Struktur der Spekulanten und Heuschrecken stören?

Sind es die Rentner,
deren zu zaghaftes Ableben die Alterspyramide kopflastig werden lässt, oder
die jungen Frauen,
die mit keiner noch so leyenschaftlich vorgetragenen Krippenplatzverheißung bewegt werden können, für die Erzeugung der Arbeitslosen der Zukunft das Risiko auf sich zu nehmen, dadurch selbst ins wirtschaftliche und soziale Abseits zu geraten?

Oder ist es schlicht die Struktur der Mitglieder des Bundestages,
die missfällt?

Ist es die Struktur der Gewaltenteilung,
die immer wieder am forschen Durchregieren hindert?

Wer in dieser Republik Strukturveränderungen fordert - und nicht bereit ist zu sagen, was er damit meint, und wie er sich diese Veränderungen vorstellt, muss sich fragen lassen, ob er - wie damals, als die Konkordate geschlossen wurden - einer Diktatur den Weg ebnen will.

(Zitat Ende)

 

Ist das nicht "köstlich", zumal man es bis zum bitteren Ende wird kosten müssen, weil ja alles so alternativlos ist?

 

Berlin scheint die einzige Anstalt zu sein, bei der man die Gitter und Mauern vergessen hat.
Denn "normal" ist das nicht, was aus Berlin auf die "Normalos" herabregnet wie ein idiotischer Fallout.

 

Vielleicht sollte man sich bereits Gedanken über die Inschrift auf dem Grabstein für die "Demokratie" machen, die so häufig fettgedruckt gerade dort drauf steht, wo längst keine mehr drin ist.

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Schmidt & Pocher
Freitag, 26. Oktober 2007

Schiff auf Grund

 

Das Schiff der ersten Sendung ist so sehr auf Grund gelaufen,

dass man ihm als eine Zugabe gönnen sollte:

 

Einen treffsicheren Torpedo, der es so gründlich zerfetzt,

dass an eine Bergung nicht mehr zu denken ist.

Schade eigentlich um den Torpedo.

Doch man sollte auf Nummer sicher gehen...

 


 

Nachtrag:

Da scheint es laut gescheppert zu haben. Pocher wollte wohl nicht weiter den Behämmerten und den Punchingball für Schmidt abgeben und durfte jetzt sogar das gesamte Opening bestreiten.

Das ändert jedoch nichts daran, dass beide überflüssig und so viel vergeudete Gage aus Geldern der Gebührenzahler nicht wert sind.

 

Für wahrscheinlich viel weniger Geld gibt es zum Beispiel Jürgen Becker, Urban Priol, Volker Pispers oder etwa Wilfried Schmickler.
Dabei sind die sogar schon erwachsen...

 

Noch'n Nachtrag:

Dem SPIEGEL (Nr. 47/2007; S. 77) war das "Schiffsunglück" eine ganze Seite wert, die sich jedoch leicht auf zwei Sätze reduzieren läßt (Zitat):

  • "Schmidt & Pocher" ist aus vielen Gründen eine schreckliche Sendung.
  • "Schmidt & Pocher" ist mißglückt und gehört bitte ganz schnell eingestellt. (Zitat Ende)

ABER - bitteschön:

Ist dieses "Schmidt & Pocher" nicht ein schlichtes Stück Spiegelbild von Realität in unserem Lande?

Ist nicht allzu Vieles in diesem Lande "mißglückt" und "gehört bitte ganz schnell eingestellt"?

  • Die Koalitionsregierung? Das offizielle geförderte und gesetzlich verankerte Profit-, Ausbeutungs- und Verarmungsunwesen? Die systematische Mißachtung und gar Ausrottung von Demokratie? Die Veralberung großer Bevölkerungsteile durch ein Kartell arrivierter Absahner in den Bereichen Kapital, Politik und Medien?

Da paßt das "Schmidt & Pocher"  wie eine Faust auf's Auge.

"Schmidt & Pochermuß deshalb als systemkonformes Qualitätsbeispiel bleiben!


 

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Consumer, friß oder stirb!
Donnerstag, 18. Oktober 2007

In diesem Blog (PANASONIC - Hinreißende Verarmung) hatte ich einen frivolen Traum angedeutet (Zitat):

 

Wäre doch einfach:

Man läßt beim 180er das Cassettenlaufwerk und die Firewire-Schnittstelle weg und ändert die Software so, dass der sowieso erzeugte DV-Datenstrom auf SD-Karte geschrieben wird. Die umständlichen Routinen zur bildgenauen Bandpositionierung können ganz wegfallen.

Das wäre doch einmal wirklich etwas für die Liebhaber "klassicher" Formate. Und selbst mit LEICA DICOMAR-Objektiv könnte ein solcher Camcorder angenehm preiswert gemacht werden. Jeder Rechner und jede Videoschnitt-Software kämen mit einem solchen Videoformat zurecht. Es ist bei Windows sogar in das Betriebssystem seit langem "eingebaut".

Es würde aber auch das 1:1-Realzeit-Einspielen des Videos in den Rechner entfallen: Die Karte aus dem Camcorder in den Kartenslot des Rechners einschieben und das Video zum Schneiden auf die Festplatte kopieren. Fertig.

 

Müßte doch eine Kleinigkeit sein. Aber das wäre viel zu praktisch, schließt sich in den Ingenieursköpfen daher wahrscheinlich aus.

Noch praktischer wäre es, wenn man auch eine reine "Diktier"-Funktion hätte, bei der über das eingebaute Mikrofon der Ton in MPEG auf die SD-Karte geschrieben würde.

Du lieber Himmel, wäre das schön!

Zu schön, um wahr zu werden? (Zitat Ende)

 

Naja, träumen darf man ja noch.

Aber der Industrie etwas vorschlagen grenzt anscheinend schon an Majestätsbeleidigung. Eigentlich war es ja nur ein Jux (naja, nicht ganz...), aber ich wagte es, an ernstzunehmende Adressaten namhafter Hersteller heranzutreten und mit ihnen über einen SD-Camcorder für das DV-Format zu diskutieren. Dabei erwähnte ich auch eine vielleicht nützliche Funktion für reine Tonaufnahmen (eine Art Diktier- und Reportage-ohne-Bild-Funktion). Außerdem wünschte ich mir eine Intervallautomatik, die beliebig lange Aufnahmen in beliebigen Abständen in nur ein einziges File schreibt.

 

Oh jeh!

Welch eine Arroganz regnete da auf mich herab!

Doch trifft derlei Dünkel bei mir auf Granit. Zu oft im Leben hatte ich eine Abfuhr erlitten, weil ich bemerkte, dass ja überhaupt nicht richtig zugehört wurde. So auch jetzt: Wenn es um Vorschläge geht, die nicht von den eigenen Leuten kommen, sind die Ohren verstopft. Sowas wird doch "im Team" ausgekocht, ganz vorsichtig und bei "neuen Sachen" auch nur nach sorgfältiger Vorbereitung und subtilen Abstimmungen "im Vorfeld". (Und heraus kommen dann oft faule Kompromisse, bei denen die Kostenrechner auf den geringsten Einsatz und den besten Profit gekommen sind. Aber das sagte ich nicht, verkniff es mir. - Außerdem: Viele Käufer merken das nicht, unter ihnen besonders die Neueinsteiger. Denn sie wissen ja überhaupt nicht, um wie viel besser ein Produkt sein könnte oder sogar schon einmal war.)

 

Wenn man merkt, dass man es "mit solchen Typen" zu tun hat, muß man ihnen Angst vor der Konkurrenz und vor ihrem Chef machen. Auch muß man ihnen einräumen, sie sollten einen solchen "Gedanken einfach mal in den Raum stellen", ohne zu erwähnen, woher er kommt.

Und dann zäh bleiben!

So kam es also in einigen Fällen doch noch zu einem ernsten Für und Wider, jedoch mit dem Ergebnis, dass ein solcher SD-DV-Camcorder - auch mit den zusätzlichen Fähigkeiten wie Diktierfunktion und Intervallaufnahme - "mit Sicherheit" im Markt " keine Chance" hätte.

Damit - so war deutlich zu fühlen - hatten die Gesprächspartner gewissermaßen stellvertretend für ihren gesamten Konzern die Sache abgehakt und quasi "vergessen".

Doch hatten sie das wirklich?

 

Nach diesen Gesprächen hatte ich an verschiedenen Stellen wie etwa in zwei Videoclubs erzählt, es gebe bald einen neuen Camcorder für die "klassische" 4:3- und 16:9-Aufnahme im DV-Format, aber auf SD statt auf Cassette. Dieser Camcorder werde auch eine reine Tonaufnahme-Funktion haben (etwa für 'Atmo'-Geräusche, reine Ton-Interviews, Audio-Notizen) und vor allem auch eine Funktion für Intervallaufnahmen beliebiger Länge in beliebigen Abständen.

 

ALLE, aber auch alle, wollten wissen, welcher Hersteller diesen Camcorder anbieten werde. Das müsse ich geheim halten, sagte ich, die Information sei auch vertraulich gegeben worden...

Und dann machte ich diesen Camcordertyp schlecht! Das wäre doch Blödsinn, DV-AVI sei tot, DV würde gegenüber MPEG2 viel zu viel Platz auf der SD-Karte wegnehmen, 4:3 und 16:9 seien doch bald völlig "out", jetzt gehe es auf HDV und AVCHD zu... - und was noch alles.

 

Unglaublich, auf welchen Widerspruch ich stieß. Bei kühlen Blonden und etlichen Kurzen kam es am Tisch noch zu ausgiebigen Erörterungen, die sogar darin gipfelten, dass jemand schwärmte: "Das wäre mein Traum!"

 

Vielleicht bleibt er mit diesem Traum nicht allein. Denn waren SD-Karten anfänglich noch teuer, so bröckeln die Preise jetzt schon erheblich, und 16GB-SDHC-Karten und vielleicht auch bald 32GB-Karten dürften in nicht ferner Zukunft gut erschwinglich werden.

Rechnet man nun aus, dass auf eine 16GB-SD-Karte deutlich über eine Stunde DV-Video passen und auf eine 32GB-SD-Karte gar fast 2 1/2 Stunden, dann mag man sich auch ausrechnen, was das für die Praxis bedeuten kann.

 

Und jetzt:

Zum Wochenausklang rief jemand an... - niemand Geringerer als ein Vertreter eines Herstellers, der von mir auch angesprochen war. Es war jedoch nicht mein ursprünglicher Gespächspartner bei dem Unternehmen, der eher desinteressiert gewirkt hatte, sondern jemand anderer.

 

Gleich zu Anfang die Frage, ob ich über "dieses Thema" auch mit anderen Herstellern gesprochen hätte. Dann einige ganz gezielte Fragen nach meinen persönlichen Vorstellungen.

Die wurden dann präzisiert: 

  • SDHC-Camcorder für Karten bis mindestens 32 GB
  • Wahlweise SD- oder HDV-Format
  • Große Optik für reichlich Lichteinfall und großer Chip (1CCD !) mit guten Reserven für eine sehr leistungsfähige elektronische Bildstabilisierung (die gegenüber der optischen Bildstabilisierung nachweislich schärfere Bilder erlaubt!)
  • Möglichst 20-facher optischer Zoom
  • Optischer Sucher (ausziehbar und hochschwenkbar!) und LCD-Display
  • 2 (zwei!) balancierbare Mikrofon-Eingänge (etwa für "Ohrwurm" und Headset)
  • Stereo-Ausgänge als RCA-Buchsen
  • FBAS-Video-(RCA) und S-Video-Ausgang (miniDIN, nicht Klinke!)
  • Analoge Ausgänge auch als Eingänge für Aufnahmen auf SD-Card oder über Stellung "through" konvertierbar zu DV-Ausgang
  • Bidirektionale USB 2.0-Schnittstelle mit System-Toleranz auch als "Laufwerk" für beliebige Files (reine Drive-Funktion; evtl. mit einem installierten System sogar bootfähig!)
  • Guter Lautsprecher
  • Ermöglichung reiner Audio-Aufnahmen über eingebautes Mikrofon und/oder externes Mikrofon (dazu ein Knopf für Diktierfunktion unabhängig vom sonstigen Betriebszustand)
  • Zubehörschuh (evtl. 'aktiv')
  • FIX-Taste zum blitzschnellen "Einfrieren" aktueller Einstellungen für Schärfe (FOCUS) und Belichtung (EXPOSURE)
  • Focusring am Objektiv (!)
  • Manuelle Einstellmögichkeiten für Iris, Shutter Speed, Gain und White Balance nicht über Joystick, sondern über Plus- und Minus-Tasten hinter dem Display
  • Einzelne Aufnahmen als "APPEND" oder separates File wählbar (oder CLOSE FILE nur immer beim Abschalten des Gerätes).
  • Intervallaufnahme für beliebige Aufnahmelängen und -abstände 
  • Fotofunktion
  • Möglichkeit für Display der Aufnahmedaten während der Wiedergabe auch über Composite-Ausgang
  • Im Camcorder selbst ein Fach für Reserve-Zweitakku und ein Fach für SD-Cards
  • Keinerlei Spielereien
  • Updatefähige Firmware
     
  • Ein solches Gerät evtl. auch nur für das SD-Format in 4:3 und 16:9.

 

Offenbar wurde mitgeschrieben. Teilweise mußte das Gespräch in Englisch geführt werden.

Auf die Frage, warum es DV sein soll und nicht MPEG2: Wegen der übereinstimmenden (Format-)Auflösung bei DV und (Standard-)DVD und wegen der Tatsache, dass bei DV mit höherer Datenrate nur Vollbilder aufgezeichnet werden. Beim Editieren könne an beliebiger Stelle geschnitten werden ohne die Referenz aus einem I-Frame haben zu müssen. Und wegen der guten Erfahrungen mit dem ausgereiften DV-Videoschnitt.

 

Ab und zu langes Schweigen zwischen den Sätzen.

Dann:

Für "so etwas" gebe es wohl kaum einen Markt, das seien eher "Features" für einen Semiprofi-Camcorder, der vielleicht besser für das HD-Format ausgelegt sein sollte.

 

Aha...? - Man könne ja zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und die komplette Schaltung auch für HD oder SD-DV und HDV auslegen und in einem anderen Gehäuse auch in der oberen Klasse für Consumer anbieten.

Ja. - Aber man könne durchaus an eine spezielle "DV-Edition" denken, die nicht über den Handel, erst recht nicht über Discounter zu beziehen sei, sondern nur über einen Direktvertrieb des Herstellers...

 

Soso. - Doch wenn ein solcher Camcorder sehr preiswert erst recht über Discounter in den Markt gepumpt würde, könnte das nicht ein tolles Zusatzgeschäft werden, durch das der Markt für die neuen Formate kaum beeinträchtigt würde?

Diesen Aspekt hatte man nicht erwogen. Man könne darüber "nachdenken", doch der Gedanke an eine Art "Special DV-Edition" sei "nicht unattraktiv". Natürlich könne eine solche Spezialanfertigung "nicht billig" sein.

 

Eine Art "DV-ROLEX" für Betuchte zum Abschied von alten Formaten? Die wirklichen Produktionskosten und die Kalkulations-Usancen der Hersteller seien bekannt...

Nein, keine "DV-ROLEX", aber man sehe eben keinen wirklichen "Markt für so etwas", so dass man allenfalls an eine Sonder-Edition in kleiner Auflage für DV-Liebhaber denken könne. Natürlich auf hohem Niveau...

 

Das war's dann wohl. Viel mehr wurde nicht behandelt. Etwas Konkretes gab es nicht.

Es war halt nur so eine Unterhaltung. (Der bis Ende Oktober 2007 aber noch keine weitere folgte.)

 

___________________________________________

 

Und jetzt? - Jetzt ist bald Februar 2008. Panasonic hat neue Modelle vorgestellt, die im März und im April 2008 in den Handel geschleust werden.

 

Wirklich "neu" ist bei einigen Modellen nur, dass es sie auch in weiteren Farben gibt.

NEU! - Das ist das Schlüsselwort, um Konsumenten neue Käufe einzureden. Denn durch "neu" und eine veränderte Modellnummer wird alles Vorherige ja "alt". Und das soll man auch so empfinden: Man hat etwas "Altes", etwas durch Neues nun Entwertetes, weniger "Wert"volles, mit dem man sich abgehängt, zurückgesetzt und nicht mehr so wohl fühlt.

 

Beim Modell NV-GS330EG-S wurde ein Teil des Gehäuses anders eingefärbt. Was beim NV-GS320EG-S hell war, ist jetzt dunkel gefärbt. Ein Teil der Gehäuseschale in einer anderen Farbe begründet also nicht einen GS320 in 'auch' einer anderen erhältlichen Farbe, sondern ein Modell GS330.

Bei einem Hybrid-Camcorder spendete ein Hersteller der Festplatte 40GB statt 30GB - und schon heißt es "neu" und gibt es eine andere Modellnummer. Dabei ist dumm, wer eine 30GB-Festplatte wirklich füllt, statt seine Aufnahmen mit einem PC vorher in Sicherheit zu bringen. 40GB statt 30GB vergrößert nur diese Dummheit, falls man ihre Kapazität wirklich ausnutzt.

 

Gerade die immer leichteren und winzigeren Camcorder verstärken nun den Ruf nach nachträglicher (leider sehr zeitraubender) Bildstabilisierung per Software (geschätzt wird 'VirtualDub' mit dem 'Deshaker'). Und dieses trotz der hochgelobten optischen Bildstabilisatoren wie zum Beispiel Super O.I.S. und Super SteadyShot...

Was machen manche Filmer?

Sie hängen sich eine Einkaufstüte mit einer vollen Flasche Wasser an die Hand, die den Camcorder hält. - Und wahrhaftig - endlich wibbelt das Dingelchen nicht mehr so herum, und die Aufnahmen werden ruhig.

 

Das ist dann wirklich neu.


NACHTRAG am 5.8.2008:

NICHTS ist geschehen. Es war ja nicht zu erwarten, dass ein entsprechendes Modell plötzlich im Markt erscheint. Aber auch jeder weitere Kontakt wurde offenbar bewußt vermieden.

Von anderer Seite hieß es vorsichtig, die Sache sei für die Hersteller "peinlich", weil unterschwellig wohl durchaus bewußt. Aber man schiele nur auf die Konkurrenz, wolle ihr nicht nachstehen oder sie sogar ausstechen und halte es im Übrigen mit einem "Augen zu und durch". Wäre die Presse nicht mittlerweile "restlos gekauft", wäre sie wirklich sachkundig und offenherzig, würde der Markt ganz anders aussehen. Denn man habe mit HDTV und HDV/AVCHD "von beiden Enden her" und mit ansehnlichem Erfolg den Consumern neue Formate eingeredet, zwischen denen es für die privaten Käufer an einer geeigneten Brücke fehle, die auch noch nicht ausreichend in Sicht sei. Die Folge sei nun, dass jetzt insbesondere von der Software-Seite die Anwender auch noch an der Nase herum geführt und "ausgenommen" würden.

Schöne neue Welt!

Man "sieht" anscheinend keinen "Markt", aber man bemüht sich nach Kräften und mit ungeheurem Aufwand, einen Markt zu "machen". Und es gibt - wie es aussieht - genügend Konsumenten, die sich "am Nasenring" durch die Manege führen lassen.

Und wer bezahlt das?


 

(Key: SD-DV-Camcorder, SDHC-DV-Camcorder, AVCHD-Camcorder, HDV-Camcorder)

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Panasonic - Irritierende Anrufe
Donnerstag, 11. Oktober 2007

Das ist eine gesonderte Bemerkung wert:

 

I:

Jemand, der wohl in der VIP-Lounge von Panasonic verkehren darf und meine Telefonnummer kennen durfte, rief mich an und preßte viel Schaum durch die Leitung:

1)

In diesem Blog-Eintrag

(Panasonic - Mythos unter die Räder?)

sei "gefälscht" und "verleumdet" worden, "dass sich die Balken biegen".

2)

Egal ob nun der Eintrag stehen bleibe oder gelöscht werde, er habe mich aus seinem Internet-Informationsaustauch (sprich "Webboard") verbannt. Daran würde sich auch in Zukunft nichts mehr ändern.

 

Dazu kann man nur feststellen:

Wer sind manche Betreiber von scheinbar "neutralen" Webboards und wer steht "wohlwollend" fördernd hinter ihnen?

 

II:

Ein anderer Anruf erreichte mich und bezog sich ebenfalls auf den Eintrag

Panasonic - Mythos unter die Räder?.

 

Ganz klar, hieß es, mit eingeschalteter O.I.S. (optischer Bildstabilisierung) könne es niemals wirklich scharfe Bilder geben.

Das Zwischenelement in der Objektivachse müsse theoretisch 50mal je Sekunde bewegt und absolut stabil für jedes Halbbild zum Stillstand gebracht werden, um die Lichtstrahlen für die Aufnahme auf den richtigen Ausschnitt der CCD-Prismas zu lenken. Das gelänge nur sehr unvollkommen.

 

Zwischenschnitt zum besseren Verständnis:

 

 

Im Objektiv (ungefähr unter dem "CC") befindet sich ein bewegliches Teil mit einer "Strahlrichtungs-Korrektur-Linse" - ...könnte man so sagen. In dieser Grafik noch eine Darstellung.

 

Der Anrufer behauptete, Panasonic wisse sehr wohl um den Mangel, gehe aber nonchalant darüber hinweg.

Doch es gäbe eine versteckten Hinweis in der Bedienungsanleitung auf Seite 35:

  • In folgenden Fällen arbeitet die Bildstabilisatorfunktion möglicherweise nicht effektiv.
  • Wenn Sie den digitalen Zoom verwenden
  • Wenn Sie eine Vorsatzlinse verwenden
  • Wenn der Camcorder starken Vibrationen ausgesetzt ist
  • Wenn Sie ein bewegliches Objekt mit dem Camcorder verfolgen

Beim digitalen Zoom, so der Anrufer, sei das verständlich, das könne man als Nebensache fallenlassen.

Aber ab wann habe man es mit starken Vibrationen zu tun?

Was konkret bedeute "ein bewegliches Objekt mit dem Camcorder verfolgen"?

 

Da liege der Hase im Pfeffer! - Wer nämlich ein "bewegliches Objekt" mit der Linse verfolge, habe ganz selbstverständlich einen durchlaufenden Hintergrund wie bei einem Schwenk. Auch werde bei der "Verfolgung" der Camcorder um seine horizontale Achse bewegt - ebenfalls wie bei einem Schwenk. Und hier sei ein Fehler zu vermuten, nämlich der, dass die Ausgleichsoptik in solchen Fällen nicht einfach blockiert, also absolut festgestellt werde, sondern "vor sich hin schwimme" und der Strahl während der Belichtungsdauer über den Chip "wische".

 

Einzige Maßnahme dagegen sei eine manuelle Einstellung auf größere Blende und kürzere Belichtungszeit. Das schränke jedoch die Benutzung der Automatik stark ein.

 

III.

Also, ein Anruf von jemandem, der vielleicht Durchblick und "geheimes Wissen" hat, den Durchblick jedoch  anderen Leuten nicht gestatten und verwehren möchte, um Panasonics Fähnchen hoch zu halten.

Dann ein Anruf von jemandem, der sich aus anderen Gründen mit der Panasonic-Technologie beschäftigt hat und das Ganze als das betrachtet, was es sein mag.

 

Freilich: In der Bedienungsanleitung für den Camcorder mit der elektronischen Bildstabilisierung läßt sich auf Seite 31 ebenfalls ein einschränkender Hinweis finden:

  • In folgenden Fällen arbeitet die Bildstabilisatorfunktion möglicherweise nicht effektiv.
  • Wenn Sie den digitalen Zoom verwenden
  • Wenn Sie eine Vorsatzlinse verwenden
  • Wenn Sie in einer besonders dunklen Umgebung filmen
  • Wenn der Camcorder starken Vibrationen ausgesetzt ist
  • Wenn Sie ein bewegliches Objekt mit dem Camcorder verfolgen

Hier ist also die Warnung vor "zu dunkler Umgebung" hinzugekommen.

 

Indes:

Warum schaffte der 180er mit E.I.S. (auch S.I.S. genannt), was der 320er nicht schaffte, nämlich scharfe Bilder auch bei Schwenks?

 

Beantworten wir doch die Frage aus dem vorhergehenden Blog:

 

 

Im linken Teil die Aufnahme mit dem NV-GS180EG-S (Panasonic-Optik und S.I.S.), im rechten Teil die Aufnahme mit dem  NV-GS320EG-S (LEICA DICOMAR und O.I.S.) zur gleichen Zeit vom gleichen Standort aus. Beide Camcorder auf "Automatik".

 

Noch Fragen?

 
Panasonic - Mythos unter die Räder?
Donnerstag, 11. Oktober 2007

Es gibt zwei nahezu "Totschlag-Argumente", wenn es um die Qual der Wahl eines Camcorder-Modells von Panasonic geht:

 

O.I.S. und LEICA DICOMAR-Ojektiv

 

Mancher Interessent geht vor diesen Argumenten in die Knie, sofern sein Geldbeutel ihn an solchen "Luxus" garnicht erst denken läßt.

 

Wie ein Mythos durchzieht viele Berichte von Anwendern der Kniefall vor diesen Argumenten beim Lob der Camcorder und auch bei Kaufempfehlungen für bestimmte Modelle, die es "mit" und "ohne" gibt.

"Mit" heißt: Mit O.I.S. (optischer Bildstabilisierung) und mit  LEICA DICOMAR-Objektiv.

"Ohne" heißt: Eben ohne diese und "nur" mit  E.I.S. (elektronischer Bildstabilisierung) und "nur" mit Panasonic-Objektiv.

 

Nun könnte es sein, dass dieser Mythos unter die Räder eines fahrenden Autos geraten ist und kaum noch Überlebenschancen hat.

 

Was ist passiert?

 

Zunächst:

Am Ende dieses Beitrages befinden sich die Links zu allen Bildern, die hier als Beleg eine Rolle spielen. Die Bilder sind auch hier auf einer Webseite abrufbar.

Und nun der Reihe nach:

 

Ein Panasonic NV-GS180EG-S und ein Panasonic NV-GS320EG-S wurden nebeneinander auf verbundene Stative montiert, die fest mit den Wagenkörper verzurrt waren.

Das Modell Panasonic NV-GS180EG-S verfügte "nur" über ein Panasonic-Objektiv und "nur" über E.I.S., das bei diesem Modell SIS genannt wird (Panasonic spricht von "Bildstabilisator SIS [elektronisch] Super-Bildstabilisator").

Das Modell Panasonic NV-GS320EG-S verfügte über das "sagenhafte" LEICA DICOMAR-Objektiv und über O.I.S. (Panasonic spricht hier von "Bildstabilisator OIS: optischer Bildstabilisator").

 

Es wird gewöhnlich kein Zweifel daran geduldet, dass die Camcorder mit LEICA-Objektiv und OIS weit überlegen sind und die andere Technik auch weit hinter sich lassen.

 

Nach dem Erwerb auch eines  Panasonic NV-GS180EG-S und nach ersten flüchtigen Aufnahmen begannen Zweifel zu nagen. "Irgendetwas" schien nicht zu stimmen.

Deshalb wurde listig eine Anordnung ausgetüftelt, die beiden Camcordern die gleiche Chance einräumte, ihr Können zu zeigen.

Das sah dann so aus:

 

 

Die Stative wurden so fest gegen den Teppichboden im Fahrzeug verzurrt, dass sie sowohl voll wie auch nur die Bewegungen des Fahrzeuges mitmachen konnten.

Die Camcorder waren gegeneinander durch eine Schiene fixiert.

Vor der Fahrt wurden die Objektivachsen so ausgerichtet, dass sie sich bei ca. 110 Metern schnitten.

Dann ging die Fahrt los. Dabei wurden mit Vorliebe jene Straßeneinbauten mitgenommen, die als unangenehme Huckel das zu schnelle Fahren vereiteln sollen.

 

Nach dem Einspielen des Ergebnisses von den zwei Cassetten in den Rechner zeigte sich auf Anhieb ein Desaster, als die beiden Streifen im Splitscreen-Verfahren zu einander in Beziehung gesetzt wurden.

 

Stellvertretend für die anderen Bilder, die man ja bequem selbst aufrufen kann, sei hier als signifikant nur eines gezeigt:

 

(Das volle Bild ist HIER...

Dramatisch zum Vergleich der Fenster im Mittelteil.)

 

Die Situation: Das Fahrzeug wurde auf einem Marktplatz gemächlich im Kreise gefahren, was sich wie ein langsamer Rechtsschwenk auswirkte. Zwischen dem, was der GS320 mit seinem LEICA-Objektiv und OIS daraus machte, und dem, was der GS180 mit "nur" Panasonic-Optik und "nur" SIS auf das miniDV-Band schrieb, liegen Welten!

 

Von der technischen Seite her (aus dem Manual) stellt sich das so dar:

Panasonic NV-GS180EG-S

Bildsensor:
1/6-Zoll-3CCD-Bildsensor
[Effektive Pixel]

Bewegliches Bild: 400 Kk3,
Standbild: 530 Kk3

Gesamt: 800 Kk3

 

Panasonic NV-GS320EG-S

Bildsensor:
1/6-Zoll-3CCD-Bildsensor
[Effektive Pixel]
Bewegtes Bild: 630 Kk3 (4:3), 540 Kk3 (16:9)/
Standbild: 710 Kk3 (4:3), 540 Kk3 (16:9)/
Gesamt: 800 Kk3

 

Der GS180 nutzt also von den 800.000 Pixeln nur 400.000, so dass ihm an den Rändern genug Rasen für die Bildstabilisierung bleibt.

Der GS320 nutzt von den 800.000 Pixeln nur 630.000 für "bewegte" Bilder,  hält sich dabei den Rest für irgendwelche Zwecke in Reserve (16:9 kann es wohl kaum sein) oder verschwendet sie einfach.

630.000 Pixel reichen an sich für eine Fläche von mehr als 880 x700 Pixeln. Darf man da fragen, wozu die anderen 170.000 Pixel noch benötigt oder wofür sie nur vergeudet werden? Oder steht alles nur auf dem Papier, weil es ja sowieso kaum jemand beweiskräftig widerlegen kann?

Für die volle DV-AVI-Auflösung werden 720 x 576 Pixel benötigt, das sind 414.720 Pixel - mithin sogar mehr als der GS180 angeblich nur effektiv nutzen kann. Trotzdem erscheinen seine Bilder - gerade die "bewegten"! - als schärfer und detailreicher.

 

Da werde einer schlau draus.  Die optische Bildstabilisierung sorgt angeblich dafür, dass sich das von der Optik gelieferte Bild möglichst permanent auf der gleichen Achse in einem möglichst gleichen Feld des CCD-Chips niederläßt. Und zwar mit einem Ausschnitt von 720 x 576 Pixeln aus der Gesamtheit des eingefangenen Bildes, wenn es um das Format 4:3 geht. Mithin in einem Seitenverhältnis von 1,25 zu 1, was eigentlich dem Format 5:4 entspricht.

Sei es wie es sei.

Was zählt ist die Praxis, ist das sichtbare Ergebnis.

 

Da ist nämlich auch noch "die Sache mit den Bäumen" in diesem Bild. Nehmen wir daraus einen Ausschnitt:

 

(Falls die Bildqualität nicht ganz behagt:

Es handelt sich um JPG aus MPEG2.)

 

Wenn das Verschwommene auf der rechten Seite der Vorteil von O.I.S. und LEICA-Objektiv sein soll, macht es den Mehrpreis dafür stark erklärungsbedürftig.

 

Abgesehen von der Bewegungsunschärfe, sei es horizontal quer oder auch in Fahrtrichtung, die sich beim GS180 kaum bemerkbar machte, aber beim GS320 die Bilder soßig verschwommen erscheinen ließ, kann man von zwei unterschiedlichen Systemen nicht erwarten, dass sie gleiche Charakteristika aufweisen.

 

Auffälig wurde, das bei uneinheitlich hochfrequenten Stößen von der Fahrbahn (stuckeriges Pflaster) die elektronische Stabilisierung des GS180 Probleme bekam. Das Bid begann zu zittern.

Dagegen packte der GS180 einmaliges starkes Durchschwingen (etwa bei diesen komischen Fahrbahnrampen-Einbauten) mühelos und fast bis zur Unbemerkbarkeit weg. Da neigte der GS320 zu einem deutliche Auf- und Abschaukeln des Bildes.

 

Das Nachziehen bei Schwenks hatten beide Camcorder nicht gut im Griff.

 

Weil es bei dem ursprünglich nur geplanten Stabilisierungstest eigentlich nur um einen aussagekräftigen Vergleich zum diesem Thema ging, genügt zum Beleg für die Leistung der beiden Modelle ein etwas gering auflösendes Video, in dem durch Splitscreen die Reaktionen der beiden Geräte zu jeweils gleicher Zeit deutlich werden.

 

Hier also das komplette Video zum DRAUFKLICKEN.

 

Das Erschütternde an dem Testergebnis sind mithin die "Nebenfolgen" als Erkenntnis, dass der Mythos von dem hochgerühmten O.I.S. und dem geradezu vergötterten LEICA DICOMAR-Objektiv anscheinend unter die Räder geraten ist.

 

Doch gerade weil das so ist, wird es doppelt und dreifach noch einmal überprüft.

 

Zum Abschluß noch ein kleines Ratespiel, diesmal mit Bildern, die vom miniDV-Band beim Abspielen im Camcorder mit der Fototaste auf eine SD-Karte übertragen wurden.

 

Hier die Nummer 1:

 

Mittleres TELE:

Welches Standbild stammt aus welchem Modell?

 

Jetzt zur Nummer 2:

 

Maximal AUFGEZOGEN:

Welches Standbild stammt aus welchem Modell?

 

LEICA (bevorzugen) oder nonLEICA!?

Das ist hier die Frage.

 

Noch nicht klar?

Dann hier die Nummer 3:

 

Aus den Fahraufnahmen:

Welches Standbild stammt aus welchem Modell?

 

Jetzt müßte der "Groschen" aber fallen...

 

________________________________________________

 

Schlimmer kommt's nimmer?

 

Manchmal aber schon. Denn es stellte ich heraus, dass grundsätzlich die Schärfe des GS320 bei Schwenks arg zu wünschen übrig läßt.

Der GS180 dagegen zeichnet auch bei relativ schnellen Schwenks scharfe Bilder auf.

 

Man sehe sich das an:

 

 

Das heißt in schlichten Worten: Der GS320 (geprüft wurde aber auch mit anderen Modellen, die sich einer LEICA-Optik und der optischen Bildstabilisierung rühmen!)... - der GS320 also  bringt bei Schwenks nur dann leidlich scharfe Bilder zuwege, wenn eine manuelle Einstellung vorgenommen wird.

 

Die LEICA-Optik kann allerdings außen vor bleiben. Denn sie bringt nur Bilder von draußen nach drinnen. Das tut die Panasonic-Optik auch, und wie man schnell feststellen kann, tut sie das ganz gut.

 

Was bei Schwenks anscheinend die Unschärfe ins Bild bringt, kann nur die Ausgleichsoptik sein, der ein wenig schwindelig wird, weil sie bei Schwenks andauernd von den Sensoren belästigt wird, die eine Lageänderung im Raum melden.

Was soll den sonst die Ursache sein?

 

Der GS180 besitzt keine Ausgleichsoptik, die den Lichtstrahl durch das Objektiv steuert, sondern leitet die Lichtstrahlen sturköpfig nur durch das Objektiv von draußen nach drinnen zu den Prismen. Möglicherweise kostet das so wenig an Lichtintensität, dass der GS180  vielleicht auch mit einer wesentlich geringeren Verschlußzeit arbeiten kann.

Und siehe da:

Eine Überprüfung der Bänder legte bloß, daß der GS320 ausschließlich mit 1/50 Sekunde arbeitete (auch im "Sport"-Modus, da aber schärfere Bilder hergab!), wogegen der GS180 mit 1/250 Sekunde belichtete und ganz kurz nur einmal auf 1/180 Sekunde verlängerte.

 

Warum das so ist, bedarf keiner langen Untersuchung. Was zählt ist das, "was hinten rauskommt", und das ist beim GS180 eindeutig besser.

 

Sollte nun aber jemand daher kommen und behaupten, das Ganze habe auch mit O.I.S. nichts zu tun, mag er sogar Recht haben. Denn bei einem weiteren Versuch mit einigen Schwenks in hellem Kunstlicht wurden wieder alle Aufnahmen unscharf, obgleich O.I.S. abgeschaltet worden war. Der GS320 arbeitete einfach mit einer zu langen Belichtung: Außer 1/50 Sekunde schien ihm nichts einzufallen. Er schloß lieber die Blende und pendelte mit dem Gain.

 

Nächste Nummer also:

GS320: Helles Kunstlicht, O.I.S. auf EIN, Einstellung auf "manuell", Shutter 1/250 Sekunde, Abschwenken und nachsehen.

Die Bilder wurden nun scharf, nicht so ganz scharf wie erhofft oder vom GS180... - aber immerhin.

Dann die gleiche Prozedur mit dem GS180 auf "Automatik"...

Nicht zu leugnen: Die Bilder wurden scharf.

 

KONSEQUENZ (nach langem Weg und einigen Umwegen über irriges Terrain):

Der GS320 ist im Automatik-Betrieb nur sehr eingeschränkt brauchbar.

Schwenks sollte man sich verkneifen oder aber auf "manuell" umschalten und eine ausreichend kurze Verschlußzeit vorgeben.

 

Wie bequem und sorglos man doch filmen kann!

 

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VW-BUS - Fenster darüber - 1
VW-BUS - Fenster darüber - 2
Einbiegen nach links zum Marktplatz
Unterschied in Häuserzeile / Bäumen
Unschärfen bei der Häuserfront
Mauerwerk hinter Fahrzeug - 1
Mauerwerk hinter Fahrzeug - 2
Ladenfront / Verblendung / Schild - Fahrzeug - 1
Ladenfront / Verblendung / Schild - Fahrzeug - 2
Ladenfront / Verblendung / Schild - Fahrzeug - Im Vergleich
Pflasterung verwaschen
Rechte Seite: Deutliche Unschärfen gegenüber linker Seite / 1
Rechte Seite: Deutliche Unschärfen gegenüber linker Seite / 2
Rechte Seite: Deutliche Unschärfen gegenüber linker Seite / 3
Man achte im Vergleich auf das Moped und dessen Umgebung

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PANASONIC - Hinreißende Verarmung
Dienstag, 9. Oktober 2007

Aufgrund einer veränderten (privaten) "Gefechtslage" mußte ein Camcorder her, der auch einen Mikrofoneingang hat.

Stand bis dahin:

Ein kommunikationsunfreundliches Gerät

 

 

Stecker für A/V incl. S-Video (o.r.) und Stecker zu anderen Geräten

beim 3CCD-Panasonic-Camcorder NV-GS320EG-S

 

Zu allem Übel sind beim NV-GS320EG-S auch noch die Firewire- und USB-Ausgänge hinter dem Akku versteckt. Das bedeutet nichts anderes als eine völlige Unmöglichkeit, den Camcorder im Akkubetrieb an einen Rechner oder digital an einen anderen Camcorder anzuschließen. Ein ungeheures Handicap. Wenn man unterwegs eine Überspielung vornehmen möchte, muß man unbedingt sein Netzteil bei sich haben, für das die Buchse ebenfalls hinter dem Akku versteckt ist. Natürlich braucht man dann auch noch eine geeignete Steckdose.

Ein solches technisches Design ist wirklich eine Ausgeburt akademischen Konstrukteur-Schwachsinns.

 

Jetzt kam das Problem hinzu, dass der NV-GS320EG-S keinen Mikrofoneingang aufweist, um z.B. ein Interviewer-Mikrofon anzuschließen.

 

Abhilfe brachte nur, ein Schnäppchen wahrzunehmen, das auf den Namen NV-GS180EG-S hört. Der GS320 (links) bekam jetzt einen Bruder (rechts):

 

 

Dieser Camcorder ist eigentlich "vorletzte" Generation. Er hat nicht die LEICA DICOMAR-Optic und auch keine optische Bildstabilisierung, sondern "E.I.S." (Electronic Image Stabilization, hier jedoch S.I.S. genannt) und "nur" ein Panasonic-Objektiv (das gern schlecht gemacht wird, um die teure LEICA-Version zu verhökern).

Und er weist auf:

 

 

Dann:

 

 

Zur Kontrolle läßt sich bequem ein Kopfhörer anschließen (obere Buchse)

 

 Sowie letztendlich:

 

Wichtig für den Anschluß guter abgeschirmter Kabel

 

Da drängt sich die Frage auf, welchen Sinn es machen sollte, einige wichtige Eigenschaften bei einem späteren Modell einfach zu streichen oder zu verunmöglichen.

Welche Genies haben bei Panasonic die entsprechende Entscheidung getroffen?

 

Erste Probeaufnahmen bei gutem Licht (Sonne, bedeckt, Kunstlicht) ergaben, dass das Panasonic-Objektiv der 180ers kaum irgendwie "schlechtere" Bilder ablieferte als das LEICA-Objektiv beim 320er. Es würde ja auch sonst kaum Sinn machen, dem Camcorder eine 3CCD-Aufnahmeeinheit zu spendieren, welche mit der des 320ers identisch ist..

 

Wie die "E.I.S." gegenüber der "O.I.S." (Optical Image Stabilization) abschneiden wird, muß sich erweisen. Dafür ist ein besonderer und eindeutig aussagekräftiger Vergleichstest vorgesehen.

Nebenbei: Warum heißt E.I.S. beim 180er S.I.S. (Super Image Stabilization)?

 

Ist das Ganze nun ein Verlustgeschäft? - Wenn man vorhat, Gespräche mit mindestens zwei Camcordern aus verschiedenen Winkeln aufzunehmen, ist das natürlich ein Gewinn: Der eine Camcorder nimmt über das eingebaute Mikrofon die gesamte akustische Atmosphäre auf, während der andere den O-Ton des Gesprächs über ein externes Mikrofon aufnehmen kann.

 

Trotzdem: Eine Ingenieurleistung besonderer Weisheit (wahrscheinlich zur Profitmaximierung) bleibt diese Verarmung auf jeden Fall.

Sie steht jedoch nicht allein. Während der SD-Karten-Camcorder SD1 noch einen Mikrofon-Eingang hatte und den Ton in 5,1-Kanal aufnehmen konnte, hat der Nachfolger SD5 diesen Eingang nicht mehr und nimmt er den Ton nur noch in Stereo auf.

Zu einem höheren Preis natürlich.

Das wohl "bessere" Modell wurde billiger angeboten, und Panasonic legte sogar noch eine Vollversion von Pinnacle Studio 11 drauf.

 

Verstehe einer die Welt dieser Strategen... - Je neuer, desto magerer. Und umso höher im Preis.

 

Wie aber kommen solche für die Praxis lästigen Ungereimtheiten zustande?

Ganz einfach:

Panasonic ist offenbar im Besitz eines großen Sammelsuriums von Modulen, die sich nahezu beliebig zusammenstecken lassen. Je nach Mischung hat man so auf die Schnelle mal dieses, mal jenes Modell "neu" konstruiert und muß es nur noch in ein etwas anderes Gehäuse packen, um den Markt damit "neu" zu beglücken.

 

Da gibt es zum Beispiel den HDD/SD-Hybrid-Camcorder SDR-H250EG-S. (Auf der britischen Webseite kann man den in einer Flash-Animation betrachten.) Dieser Camcorder kann auf einer SD(HC)-Karte Filme und Standbilder aufzeichnen. Er verfügt jedoch auch noch über eine 30 GB-Festplatte. Läßt man nun die Festplatte weg, könnte er im Preis bei 500 Euro liegen. Aber nein, für den doppelten Preis bietet man einen Camcorder an, der keine Festplatte aufweist und nur auf SD-Karten aufzeichnen kann. Das Besondere soll das hochauflösende AVCHD-Format sein, bei dem das gesamte Umfeld noch nicht stimmt (sozusagen "im Fluß" ist) und das vielen Erwerbern einige Mühsal samt Zeitverlusten auferlegt.

Für Panasonic jedenfalls dürfte der SD5 eine wahre 'Cash Cow' sein, aus der die Gewinne nur so sprudeln. Der SDR-H250EG-S dagegen wird regelrecht diffamiert, weil er "nur" in MPEG2 aufnehmen kann, obgleich dieses neben DV-AVI ein problemloses Videoformat darstellt, in dem sich gut schneiden läßt und das jenes Format, das auf den DVDs vorherrscht,  gleich mitbringt. Das spart ungeheuer viel Zeit, wenn "smart render" genutzt werden kann, bei dem unveränderte Teile des Videos nur kopiert werden und nicht zeitaufwendig gerendert werden müssen.

Ein weiteres Unding: Wo etwa der 180er und der 320 einen Sucher haben, befindet sich zum Beispiel beim HDD/SD-Hybrid-Camcorder nur ein Kläppchen, hinter dem sich der Audio-Video-Ausgangsanschluss [A/V] befindet. Auch die jetzt so hoch gepriesenen HD-Camcorder lassen den Sucher vermissen.

 

Man darf gespannt sein, was die Panasonic-"Konstrukteure" als Nächstes aus ihrer Modulkiste zusammenwürfeln, um etwas "Neues" vorstellen zu können.

 

Wie wäre es, weil ja die Speicherkarten immer mehr Daten aufnehmen können und immer billiger werden, mit einem DV-Camcorder, der nicht auf miniDV-Cassette aufzeichnet, sondern direkt auf einer SD(HC)-Karte. So eine 16 GB-Karte könnte dann etwas mehr Video aufnehmen als eine 60 Minuten-Cassette.

 

Wäre doch einfach:

Man läßt beim 180er das Cassettenlaufwerk und die Firewire-Schnittstelle weg und ändert sie Software so, dass der sowieso erzeugte DV-Datenstrom auf SD-Karte geschrieben wird. Die umständlichen Routinen zur bildgenauen Bandpositionierung können ganz wegfallen.

Das wäre doch einmal wirklich etwas für die Liebhaber "klassicher" Formate. Und selbst mit LEICA DICOMAR-Objektiv könnte ein solcher Camcorder angenehm preiswert gemacht werden. Jeder Rechner und jede Videoschnitt-Software kämen mit einem solchen Videoformat zurecht. Es ist bei Windows sogar in das Betriebssystem seit langem "eingebaut".

Es würde aber auch das 1:1-Realzeit-Einspielen des Videos in den Rechner entfallen: Die Karte aus dem Camcorder in den Kartenslot des Rechners einschieben und das Video zum Schneiden auf die Festplatte kopieren. Fertig.

 

Müßte doch eine Kleinigkeit sein. Aber das wäre viel zu praktisch, schließt sich in den Ingenieursköpfen daher wahrscheinlich aus.

Noch praktischer wäre es, wenn man auch eine reine "Diktier"-Funktion hätte, bei der über das eingebaute Mikrofon der Ton in MPEG auf die SD-Karte geschrieben würde.

Du lieber Himmel, wäre das schön!

Zu schön, um wahr zu werden?

(Siehe auch hier!)

 


Nachtrag - 18. Nov. 2007:

Der NV-GS180EG-S hat sich bislang hervorragend bewährt.


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Der Zauber von ALDI
Sonntag, 7. Oktober 2007

Man nehme Kaffee und erhalte Schokolade.

Oder umgekehrt?

ALDI macht's möglich...

 


( ALDI-Aktuell - ab 10. Okt. 2007 )

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ALDI-Hype und VISTA-Pleite
Montag, 1. Oktober 2007

Der neue ALDI-Rechner Medion MD 8827 spaltet die Fan-Gemeinde

Am Webboard der PC-Welt wurde das letzte Angebot (mit Recht) bemäkelt.

Prompt kam die Sprache auch auf das vorinstallierte VISTA.

Das ist ja nun wirklich von Übel, und so konnte ich mir zum ALDI PC und zu VISTA ein paar Anmerkungen nicht verkneifen: (Zitat aus dem Posting)

 

Mal etwas realistischer sein

 

Die Sache wird objektiver, wenn man versucht, mal etwas realistischer hinzugucken.

 

Natürlich ist dieser PC für "gewisse" Ansprüche der genau Richtige.

Aber was sind denn diese Ansprüche? - Sie sind nicht umrissen.

ALDI verkauft Produkte, durch die sich "jedermann" angesprochen fühlen soll und lobhudelt deren Leistung bis in Wolke 7.

 

Ein Multimedia-PC, dem auch noch Videoschnittsoftware beiliegt, sollte gerade den Ansprüchen an den Videoschnitt auch genügen.

Genau das tut dieser PC nicht. Angesichts des Hype in Richtung HDV und AVCHD, auch angesichts der HD-Camcorder, die arglosen, aber zahlungsfähigen Käufern in den Märkten aufs Auge gedrückt werden, ist dieser PC untauglich wie ein Dackel für die Olivenernte.

 

DA liegt doch der Hase im Pfeffer.

Der Rechner taugt für den Allerwelt-TV-Empfang und den Allerweltsschnitt der aufgenommenen Sendungen und etwa auch DV-AVI. Dann ist Sense.

Wenn es um das Rendern geht und evtl. eine entsprechende Grafikkarte eingebunden sein könnte, macht er trotz DualCore schlapp. Da würde nur helfen, eine entsprechende Grafikkarte (teuer) zu erwerben und in den sicherlich freien AGP-Slot zu hämmern.

 

Wo Richtung Umbruchsituation im Videobereich eine Unsicherheit herrscht, ist dieser PC ein Schritt rückwärts und schon veraltet, während er noch im Karton schlummert. Dieses Teilchen mit VISTA, aber auch mit nur 1 GB RAM auszuliefern, ist schon ein starkes Stück Schwäche für sich.

 

Wer vorausdenkt und im Bereich Video Ansprüche stellt, wird auch die notwendigen Kenntnisse aufbringen, diesen PC als untauglich zu erkennen. Wer das nicht kann, wird auch nicht merken, dass dieser PC arg limitiert ist. Kommt er als Neuling oder als Aufsteiger von einer veralteten Kiste her, wird er große Augen machen und mit "Boh-Äääähs" um sich tönen.

 

Folglich wird dieser Rechner vornehmlich in Hände geraten, für die er gut ist. Ein paar Schlaue, die in Wahrheit DAUs sind und später herumnölen, wird es auch geben.

 

Der Knackpunkt ist VISTA. Dieses verspielte Zeug ist wahrscheinlich von angegrauten Blumenkindern gestaltet, die nicht wußten, wie sie ihre Zeit totschlagen sollten und einen Anwesenheitsnachweis brauchten. Sie erlagen anscheinend dem Irrtum, dass man außer einem Betriebssyytem nichts braucht und ganz gut über die Runden kommt, wenn man mit VISTA spielt und den Tag totschlägt.

Als Unterbau für bewährte professionelle Programme ist VISTA überflüssig und lästig wie ein Kropf.

Natürlich sollte VISTA auch - wie üblich - die Ansprüche an die Hardware hochschrauben und den Markt entsprechend beflügeln (Nach- bzw. Aufrüstung). Das sind so die üblichen Bälle, die zwischen Hardware und Software geschlagen werden. Sie gehen eben auch mal ins Aus.

 

Als ich im Frühjahr einen ALDI-Rechner mit DualCore kaufte (ich wollte unbedingt - !!! - die Warmluftheizung D 920 mit 2 x 2.8GHz haben), habe ich sofort eine XP Prof-Platte reingeschoben und die VISTA-HDD zu einem Datenlaufwerk degradiert.

 

ALDI(Medion)-Rechner sind mal so, mal so. Hier tut auch noch ein P4 HT mit 3.06GHz von MEDION seine wackeren Dienste, und man kann wahrhaftig nicht meckern. Hin und wieder baut ALDI auch mal Mist, um seine Rhythmen einzuhalten.

 

Gespannt bin ich bloß auf den ersten QuadCore von denen... (Ende des Zitats)

 

Mußte mal gesagt werden, damit man es später nachlesen kann, um zu beweisen... - ja, was?

 

Erheiternd ist ja auch der LINK zu der Frage:

Aus für Windows Vista?

Genüßlich wird dort auch noch zu einer Galerie verlinkt:

Flop-Historie Microsofts größte Patzer 

Dort kann man sich dann genüßlich durch neun Flops klicken, die aber teilweise eher als Versuchsballons zu betrachten sein dürften, bei denen es nicht geklappt hat.

Selbst Microsoft plant nicht jedesmal eine Revolution. Wird sie jedoch vorher schon angekündigt, mag man auch einen Flop befürchten müssen.

Noch ist Bill Gates nicht Gott.

Gott sei Dank.

 
Mercedes-Benz-Peanuts
Freitag, 21. September 2007

Ich kaufe mir einen Mercedes.

Der soll meinethalben 40.000 Euro kosten.

 

Da kommt mir beiläufig ein Gedanke:

Es mag sein, dass Mercedes an diesem Fahrzeug 5.000 Euro Profit macht.

Ob das viel oder wenig ist, weiß ich nicht.

Aber 5.000 Euro sollten für Mercedes bei 40.000 Euro wohl drin sein.

 

Nun fällt mir auch ein, dass Mercedes für seine Sonderaktion im Rennsport mit einer Strafe von 100 Millionen Euro bedacht wurde.

Einhundert mal 1 Million Euro.

100 x 1.000.000 €

Was macht das wohl her, wenn man diese Summe in bar stapelt...?

 

In 500€-Scheinen macht das einen

Turm von 20 Metern Höhe...

( 24.015,37 Hartz IV-Beziehern - einer ganzen Kleinstadt! - könnte man

davon ein Jahr lang ihren reinen Lebensunterhalt sichern. )

 

Diese Strafe hat Mercedes nun geschluckt, ohne gegen sie angehen zu wollen.

Von 100.000.000 Euro könnte man sich 2.500 Mercedes-Autos zu je 40.000 Euro kaufen.

 

Nun habe ich die 100 Millionen Euro nicht, und ich will mir auch nicht 2.500 Mercedes-Autos kaufen.

Aber wenn ich mir den Mercedes zu 40.000 Euro leiste und Mercedes daran 5.000 Euro Profit macht, dann müßte Mercedes doch erst einmal 20.000 solche Autos verkaufen, um daran so viel zu verdienen, dass sie damit zunächst die Strafe bezahlen können.

Erst ab dem 20.001. Auto würden sie wieder für sich selbst Profit übrig haben.

 

Jetzt stelle ich mir vor, daß 20.000 Menschen wie ich ihr sauer verdientes Geld zu Mercedes tragen, um sich jeweils ein Mercedes-Auto zu je 40.000 Euro zu kaufen, von dem Mercedes dann 5.000 Euro für die Strafe abzweigt. Diese 20.000 Menschen würden jeder mit ihrem Kaufpreis auch 5.000 Euro zu Mercedes tragen, mit denen Mercedes seine Strafe bezahlt, ohne an dem Auto etwas für sich oder die Aktionäre verdient zu haben. (Was sagen eigentlich die Aktionäre dazu, dass ihr Geld so erbärmlich verpulvert wird? - Nichts?)

 

Aber: "Verdient?" schießt es mir nun durch den Kopf. - Wofür? - Um sich auch solche krummen Sachen finanziell leisten zu können, für die sie dann mit 100 Millionen Euro Geldstrafe belegt werden?

Nimmt man den Monatslohn irgendeines Mercedes-Arbeiters mit brutto 5.000 Euro an, dann haben die bei Mercedes durch krumme Dinger 20.000 Monatslöhne vergeigt, während sie sich stets gekrümmt haben, wenn es um Lohnerhöhungen ging, und große Töne gespuckt haben, wenn sie Leute auf die Straße setzten.

 

Nee, kein Mercedes-Auto für 40.000 Euro, an dem Mercedes dann vielleicht 5.000 Euro nicht "verdient" hat, weil der Gewinn an 20.000 Autos zu je 40.000 Euro dann ja erst einmal futsch ist für die Bezahlung der Strafe.

 

Irgendwie wäre ich - egal was Mercedes an jedem Auto "verdient" und was so ein Mercedes-Auto kostet - auf jeden Fall daran beteiligt, mit meinem wirklich sauer verdienten Geld auch die Strafe von 100 Millionen Euro zu finanzieren.

Da war ja auch mal ein Herr Schrempp, der mit seinen Manager-Abenteuern bei Mercedes viele Milliarden Euro "versenkt" - also durch seine Unfähigkeit verpulvert - hat. Das wurde offen und unwidersprochen im Fernsehen so berichtet. Demgegenüber sind 100 Millionen ja nun wahrhaftig nur noch Peanuts.

 

Also, wenn Mercedes so viel Geld in den Sand setzen kann, ohne Pleite zu gehen, muß von jedem Auto zu etwa 40.000 Euro wohl noch mehr Profit übrig bleiben als lumpige 5.000 Euro.

Okay, weil ich Missmanagement und Strafen wegen krummer Sachen nicht mitfinanzieren möchte, kaufe ich mir keinen Mercedes. Ich könnte mit einem Mercedes nicht fahren, ohne ständig daran zu denken,  dass ich dann mit meinem sauer verdienten Geld Mercedes geholfen hätte, krumme Sachen zu machen und nachher - wenn's aufkippt - solche Strafen bezahlen zu können.

 

Ich mache es jetzt völlig anders:

Von den 40.000 Euro, die ich für einen Mercedes nicht ausgebe, nehme ich 100 Euro und bringe meinen HONDA noch einmal über den TÜV. Dann suche ich mir jemanden, mit dem ich für 500 Euro darauf wette, dass der HONDA auf Anhieb ohne vorherigen Werkstattbesuch und ohne eine wesentliche Beanstandung über den TÜV geht.

 

 

Von der gewonnenen Wette ziehe ich die 100 Euro TÜV-Aufwand ab.

Dann habe ich sogar 400 Euro Profit dadurch gemacht, dass ich auf den Kauf eines Mercedes-Autos für 40.000 Euro verzichtet habe und meinen HONDA behalte.

Und ich spare dabei 40.000 Euro, von denen Mercedes nichts mitkriegt, um seine Strafe wegen krummer Dinger zu bezahlen.

Macht unter dem Strich für mich 40.400 Euro (wenn ich jemanden für die Wette finde).

 

Und sollte ich mir wirklich einmal einen Mercedes zulegen, dann einen gebrauchten.

Denn da hat ja der Vorbesitzer die Dummheit und die Verschwendung bei Mercedes mitbezahlt.

Ich selbst zahle dann nur noch für das Auto.

 

Nee, geht auch nicht!

Ich müßte ja mit dem Auto sicher auch einmal in eine Mercedes-Werkstatt, und da zahle ich garantiert auch für die Eskapaden von Mercedes mit...

 

Eigentlich, wenn ich es mir genau überlege, brauche ich gar kein anderes Auto. Der HONDA hat ja erst 50.000 Kilometer auf dem Tacho, war immer treu und brav und mußte noch nie rapariert werden. Er war immer richtig lieb zu mir. Und er sieht zwischen Mercedes und BMW richtig vornehm aus: HIER der Beweis...

Und: Er löppt wie'n Döppken!

Kann man von der Firma Mercedes ja wohl kaum behaupten...

 

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Und nun:

krabbelmalordentlich (das ist ein Kodewort, um rauszukriegen, ob eine Suchmaschine es herauskrabbelt...)

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